Gelöst waren die Mienen beim HC Erlangen nach dem Sieg in der Handball-Bundesliga beim VfL Gummersbach. Hatte das Team von Cheftrainer Adalsteinn Eyjolfsson doch über 60 Minuten überzeugt und den Tabellennachbarn souverän auf Distanz gehalten. "Das war von der Struktur gesehen das beste Spiel, seitdem ich hier Trainer bin. Wir müssen am Samstag zu Hause noch eine Schippe drauflegen und unseren Fans diesen Sieg schenken", sagte Eyjolfsson vor der Partie gegen den TVB Stuttgart (20.30 Uhr).

HC Erlangen -
TVB Stuttgart

Für den Gast aus der Schwabenmetropole ist das Spiel in der Nürnberger Arena richtungsweisend. Nach der Freistellung von Trainer Markus Baur und der Rückkehr von Jürgen Schweikhardt ist ein Aufwärtstrend zu erkennen. Zwar konnten die Schwaben gegen einen starken Gegner wie Magdeburg und im Pokal gegen Wetzlar keine Punkte einfahren, gewannen aber den wichtigen Abstiegskrimi in Ludwigshafen. "Beim TVB merkt man eine Art Aufbruchstimmung. Wichtige Spieler wie die beiden Weltmeister Michael Kraus und Johannes Bitter sind nach Verletzungen wieder dabei und geben Stuttgart deutlich mehr Sicherheit und Balance", so der Cheftrainer des HC: "Wir haben uns diesen Gegner sehr genau angesehen und wissen exakt, was auf uns zukommt. Wir werden wie in Gummersbach bestens vorbereitet sein." Neben besagten Kraus und Bitter verfügt der TVB über viel Erfahrung. Auf Bobby Schagen und Kreisläufer Manuel Späth wird der HC seinen Fokus legen müssen.


Christopher Bissel bleibt

Der HC und Christopher Bissel haben derweil den im Sommer auslaufenden Vertrag um zwei Jahre verlängert. Der Erlanger, der seit zwölf Jahren bei seinem Heimatverein spielt, bleibt also bis Sommer 2020. Der 22-Jährige überzeugte seit der Aufnahme in den Profikader vor zweieinhalb Jahren durch Professionalität, Ehrgeiz, eine vorzügliche Torquote und einen eisernen Willen. In dieser Saison wurde Bissel mit starken Leistungen in Offensive wie Defensive zu einem festen Bestandteil. red