Nordhalben — Der Nordhalbener Haushalt wurde von Seiten des Landratsamtes und der Rechtsaufsicht nicht genehmigt. Bürgermeister Pöhnlein (FW) stellte klar, dass nun der Finanzausschuss gefordert sei, zu schauen, wo noch Kosten und Investitionen gestrichen werden können. Leider sei noch nicht bekannt, wie hoch die zu erwartende Stabilisierungshilfe sein wird. Es werden nun zahlreiche Maßnahmen geprüft, unter anderem der Winterdienst, das Naturbad und die Energieeinsparung gemeindlicher Gebäude. Leider muss man sich nun in der haushaltlosen Zeit alle Ausgaben von der Rechtsaufsicht genehmigen lassen.
In den letzten Jahren hatte sich ein Fehlbetrag im Haushalt aufgebaut, der so schnell nicht weg zu bekommen ist. Horst Wolf (FW) meinte, dass es die Aufgabe des Gremiums sei, in dieser Legislaturperiode möglichst viel davon abzubauen, aber ohne die Pflichtaufgaben zu vernachlässigen. Einen Grund für diesen hohen Fehlbetrag (rund 700 000 Euro schon aus 2012) nannte Michael Wunder (CSU): "Die Einnahmesituation ist seit Jahren für den Markt Nordhalben schlecht, da viele Gewerbeeinnahmen weggefallen sind." sd