Auf die Kinder ist Verlass. Auch in Corona-Zeiten, in denen man sich morgens ja eigentlich nochmal entspannt im Bett herumdrehen könnte, stehen sie viel zu oft viel zu früh auf der Matte. Die Dreijährige trällert im husch hineingeschlüpften Elsa-Kleid die ersten Elsa-Lieder und fordert das erste von gefühlt tausend Elsa-Rollenspielen ein. Die Kleine räumt währenddessen sämtliche Schränke aus, klettert halsbrecherisch auf ihnen hoch und bemalt sie bestenfalls noch. Da hat man ganz schön was zu tun, so ganz ohne Kindergarten. Wenigstens den Friseur kann ich mir derzeit sparen. Denn dank der aufwendigen Frisuren meiner talentierten Hairstylistin (siehe Bild), sieht man aktuell wenigstens nicht meinen Ansatz, der sich zusehends auf meinem Kopf ausbreitet. Ihr fallen wirklich die verrücktesten Frisuren ein. Nur doof, wenn ich vergesse, dass ich rosarote Einhorn- und Glitzer-Spängchen im Haar habe und damit einkaufen gehe. Gemerkt habe ich es erst an der Kasse. Halb so wild. Frisurentechnisch ist - seit die Friseure geschlossen haben - wohl ohnehin gerade ziemlich viel erlaubt. Ein Blick in den Spiegel hätte geholfen. Aber zumindest das Nutella und den Hugo habe ich nicht vergessen. Das hätte vermutlich fatalere Folgen gehabt ;-)