Silvia Schanz hat die Lokalredaktion angeschrieben. Sie schreibt, "immer wieder beschäftigt mich der Raubbau an der Natur und der Umgang mit den Ressourcen auf der Erde, verursacht durch uns Menschen. Deshalb habe ich meine Sorge in einem Gedicht zusammengefasst."

Da in diesen Corona-Zeitenviel Zeit zum Nachdenken ist und sich mancher Gedanken macht über Nachhaltigkeit und Klimaschutz und den Umgang der Menschheit mit der Natur , wollen wir Ihnen das Gedicht nicht vorenthalten:

Wir sind alle systemrelevant / ...ob Mensch, ob Baum, ob Elefant . / Wir sitzen alle im gleichen Boot , / dank Mensch es nun zu sinken droht. / Erst spät bemerkte er, / oh Schreck, alles hier hat seinen Zweck. / Doch da ist schon viel verschwunden, / und überall sieht man die Wunden. / Der Versuch, das Ruder rumzureißen, / kann so nichts Gutes verheißen. / Er verspricht und hat Visionen , / doch es fehlen die Aktionen. / Wenn das Boot nicht soll bald kentern, / müssen wir sofort was ändern. / Nicht in Worte uns verlieren, / sondern anfangen zu reparieren. / Streit und Missgunst mal vergessen, / auch die eigenen Interessen. / Wir dürfen keine Zeit verlieren, / jedermann muss es kapieren. / Alle können ihren Beitrag leisten, /  im Alltag, Freizeit oder auf Reisen. / Die Erde geschaffen für den Menschen, / sie ist es wert, für den Erhalt zu kämpfen.