Über zwei Zuschussanträge hatte der Gemeinderat Wonfurt in seiner Sitzung am Dienstagabend zu entscheiden.

Die Sportfreunde Steinsfeld wollen eine Erweiterung der Küche und den Einbau eines Personal-WC im Sportheim verwirklichen. Die voraussichtlichen Gesamtkosten sind mit 73 000 Euro angegeben, wobei diese Kosten vermutlich nicht erreicht werden. Um weiter eine zeitgemäße und den Vorschriften der Lebensmittelüberwachung entsprechende Küche zu haben, ist der Anbau laut Mitteilung des Vereins nötig. Das Sportheim steht allen Steinsfelder Vereinen zur Verfügung. Das Sportheim ist somit für die Dorfgemeinschaft von enormer Wichtigkeit, heißt es weiter.

Nach der Richtlinie zur Förderung der Vereine in der Gemeinde Wonfurt beträgt der gemeindliche Zuschuss 20 Prozent der tatsächlichen Kosten. Aufgrund der Einnahmeausfälle wegen der Corona-Pandemie wurde im Rahmen einer Einzelfallentscheidung beantragt, den Zuschuss auf 30 Prozent zu erhöhen. Nach einer ausführlichen Diskussion über die Zuschusshöhe wurde mit drei Gegenstimmen eine Förderung von 20 Prozent beschlossen.

Der zweite Zuschussantrag

Die DJK Dampfach beantragte einen Zuschuss für die Sanierung der Flutlichtanlage am Hauptfeld der Sportanlage in Dampfach . Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 63 000 Euro.

Grund für die Sanierung der Flutlichtanlage ist unter anderem die Umrüstung auf LED-Leuchten, um somit Energie zu sparen und um Insekten zu schützen. Da diese Maßnahme auch vom Bayerischen Landessportverband bezuschusst wird, beantragte die DJK Dampfach von der Gemeinde Wonfurt lediglich einen Zuschuss in Höhe von 7000 Euro. Die Zuschusshöhe liegt damit unter der Förderquote von 20 Prozent gemäß den Förderrichtlinien. Deswegen war wieder eine Einzelfallentscheidung notwendig. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, einen Zuschuss in Höhe von 7000 Euro zu gewähren.

Das Flächenmanagement der Gemeinde Wonfurt soll wieder aktualisiert werden. Hierfür braucht die Verwaltung Unterstützung durch Leerstandslotsen in den drei Ortsteilen

Die Aufgabe der Leerstandslotsen besteht darin, der Verwaltung eventuelle Leerstände in den Dörfern mitzuteilen, oder bei unklaren Wohnverhältnissen Auskunft zu geben. In der Regel sollte eine Abfrage ein- bis zweimal im Jahr stattfinden.

Als Leerstandslotsen wurden vom Gemeinderat bestimmt: Rudolf Weidenbacher und Cäcilie Werner (beide für Wonfurt ), Mario Eller (Steinsfeld) sowie Almut Jaehrling und Daniela Lang (beide für Dampfach ).