Nach dem Ausbruch der Aviären Influenza (Geflügelgrippe) bei einem mobilen Geflügelhändler aus Nordrhein-Westfalen wurde bekannt, dass dieser auch in Unterfranken Tiere verkauft hat, wie das Landratsamt Haßberge mitteilt. Nun stellt sich die Frage, ob dies auch im Landkreis Haßberge geschehen ist.

Nach Informationen des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wurde am 22. März im Bestand eines deutschlandweit tätigen Geflügelhändlers aus dem Landkreis Delbrück-Westenholz der Ausbruch der Aviären Influenza amtlich festgestellt.

Noch weitere Kontaktbetriebe?

Da der Verbleib der vom Händler aus Nordrhein-Westfalen veräußerten Tiere von den Behörden nicht vollständig nachvollzogen werden kann (Abverkauf einzelner Tiere aus dem Auto auch in Unterfranken ), ist nicht auszuschließen, dass neben den bisher bekannten Kontaktbetrieben noch weitere Tierhalter Geflügel im Zeitraum 28. Februar bis 23. März von dem betreffenden Händler gekauft haben - eventuell direkt vom Verkaufsfahrzeug, einem Geflügeltransporter.

Das Veterinäramt kontaktieren

Geflügel haltende Betriebe beziehungsweise Privatpersonen aus dem Landkreis Haßberge, die im besagten Zeitraum Geflügel bei einem mobilen Geflügelhändler erstanden haben, werden daher aufgefordert, umgehend das zuständige Veterinäramt am Landratsamt Haßberge zu kontaktieren, das unter der Telefonnummer 09521/27-138 zu erreichen ist. Durch eine Untersuchung der betroffenen Tiere könnte geklärt werden, ob diese ebenfalls an der Geflügelgrippe erkrankt sind. red