Übergabe In den Ruhestand verabschiedet wurde Ende August Albrecht Hartung. Nach 37 Jahren über-gab er das Revier Limbach an Nachfolger Johannes Erben. Erben kennt die Region und ist nun für die fachliche Beratung und Förderung im südlichen Landkreis Haßberge zuständig, so die Forstbehörde.

Berufsleben Albrecht Hartung hat den Wald geprägt. Als es noch das Forstamt Eltmann gab, bestand sein Revier aus den Gemeindewäldern Kirchlauter, Ebelsbach, Stettfeld, Oberaurach, Knetzgau, Pfarrwald Kirchlauter und Körperschaftwald Dampfach, mit insgesamt 1200 Hektar. Dazu beriet er die Privatwaldbesitzer (2000 Hektar).

Forstreform 2005 änderte sich die Waldbewirtschaftung: Früher ging es mehr um die Holzerzeugung im Vordergrund, heute sind der Wald als Erholungsort oder der Waldnaturschutz wichtiger. Hartung erlebte noch Nadelholzmonokulturen, heute stehen baumartenreiche Mischwälder im Mittelpunkt. Forstleute wie Albrecht Hartung prägten die multifunktionale Forstwirtschaft , die Klimaschutz durch den nachwachsenden und regionalen Rohstoff Holz mit Arten- und Biotopschutz vereint.

Albrecht Hartung war Ausbilder, was zeitintensiv war, aber durch das ständige Hinterfragen seine fachliche Weiterbildung förderte.

Natura 2000 In die Fußstapfen von Hartung tritt nun Johannes Erben (28). Er war nach Studium und Anwärterzeit Kartierer im unterfränkischen Natura-2000-Kartierteam . Dabei hat er in vier der sechs im Revier Limbach vorhandenen FFH-Gebiete schützenswerte Lebensraumtypen und Lebensstätten streng geschützter Tier- und Pflanzenarten kartiert und Managementpläne verfasst. Er ist zuständig für die Beratung in Kirchlauter, Breitbrunn, Ebelsbach, Eltmann, Stettfeld, Oberaurach, Rauhenebrach, Wustvieler Forst, Hundelshausen, Sand, Knetzgau, Wonfurt.