Kürzlich wallte die Pfarrei Knetzgau nach Gößweinstein. Wegen der Pandemie konnte eine Wallfahrt wie üblich nicht stattfinden, deshalb hatten die Knetzgauer ein Ersatz-Wallfahrts-Programm auf die Beine gestellt, um die lange Wallfahrtstradition nicht zu unterbrechen.

Bereits am Freitagmorgen machten sich einige Wallfahrer coronakonform auf den Weg nach Gößweinstein, die dann später durch weitere Gläubige verstärkt wurden und in mehreren Gruppen mit Abstand zueinander am Sonntagmittag den Gnadenort erreichten.

In Gößweinstein wurde am Nachmittag in der Basilika zur Heiligen Dreifaltigkeit mit vielen nachgereisten Wallfahrern der Wallfahrtsgottesdienst gefeiert. Ebenfalls am Freitagabend zuvor kamen viele Wallfahrer in der Knetzgauer Flur an der Marter am Kastanienbaum zusammen, um eine schöne Wallfahrtsandacht mit Vikar Andreas Kneitz zu feiern, die erstmals wieder seit langer Zeit von den Gößweinstein-Musikanten musikalisch gestaltet werden durfte. Fest im Programm waren an den drei Wallfahrtstagen gemeinsame Gebete zu festgelegten Zeiten jeweils am Abend. red