Fast Fashion oder nachhaltig shoppen? Welche Auswirkungen hat das Kaufverhalten vor allem von Kleidung auf die Umwelt, Mitmenschen und Arbeitsbedingungen? Kann man überhaupt etwas ändern? Und welche Alternativen gäbe es?

Diesen Themen widmet sich die „Faire Markthalle “ (10. bis 17. September). Hierzu laden die Fairtrade-Stadt Haßfurt, der Welt-Laden Haßfurt und das Umweltbildungszentrum Oberschleichach ein. Dazu gehört der Workshop „Fast Fashion – die Schattenseiten der Modeindustrie “ am Samstag, 11. September, von 18 bis 21 Uhr in die Rathaushalle.

Verena Aichele und Manuel Andres Mosquera Ovallos (Referenten von „Bildung trifft Entwicklung“) nehmen die Teilnehmenden mit in die Welt der scheinbar schönen Modewelt und des „Fast Fashion Systems“, das zu ökonomischen Vorteilen für wenige und verheerenden sozialen und ökologischen Folgen für viele führt. Günstige Angebote und ständig wechselnde Trends wecken das Bedürfnis ständig neuer Modekäufe. So füllen sich die Kleiderschränke, wobei durchschnittlich 40 Prozent der Kleidung kaum bis nie getragen werden und dann oft im Altkleidercontainer landen.

Die Hintergründe erfahren

Im Workshop werden gemeinsam die Hintergründe und Auswirkungen der Modeindustrie beleuchtet und deren globale Zusammenhänge aufgedeckt. Ebenso wichtig werden natürlich auch das Kennenlernen von Lösungsansätzen auf struktureller/politischer Ebene sowie die gemeinsame Ideensammlung für alternative Handlungsoptionen auf individueller Ebene sein, denn jeder und jede kann seinen/ihren Beitrag für einen zukünftigen verantwortungsvollen Umgang mit Textilien im Alltag leisten, heißt es in einer Pressemitteilung. Um Anmeldung wird gebeten online unter www.ubiz.de/programm oder telefonisch unter der Nummer 09529/92220. red