Am Dienstag, 13. September, beginnt für viele Kinder eine spannende Zeit. Viele neue Eindrücke prasseln auf die Abc-Schützen ein. Sie werden sich laut einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken, „ im Straßenverkehr deshalb nicht so vorsichtig und vorhersehbar verhalten, wie ihre älteren Mitschüler.“ Alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Pkw-Fahrer seien daher gefordert, besonders aufmerksam zu sein und auch mit den Fehlern der Schulanfänger zu rechnen. Die Beamten geben vier Tipps:

Sehen und gesehen werden

Sichtbarkeit ist das A und O, gerade wenn die dunkle Jahreszeit beginnt. Eltern sollten ihren Kindern Kleidung anziehen, mit der sie besser gesehen werden. Helle und bunte Kleidung sowie Reflektoren auf Jacken und Schulranzen erhöhen die Sichtbarkeit, was besonders in den Morgenstunden extrem wichtig wird. Auch der reflektierende Sicherheitsüberwurf hilft, besser gesehen zu werden.

Übung macht den Meister

Gehen Sie rechtzeitig gemeinsam mit ihrem Kind mehrmals den sichersten (nicht den kürzesten) Weg zur Schule ab, damit es den Weg am Schulstart schon kennt und an die Gegebenheiten der Route gewöhnt ist. Wenn in den ersten Tagen alles neu und aufregend ist, ist es gut, wenn wenigstens der Schulweg schon bekannt und in den Köpfen abgespeichert ist.

Nur keine Hektik

An den ersten Schultagen ist vieles neu − auch für die Eltern. Plötzlich gibt es morgens viel

mehr zu tun. Daher die Bitte: Bereiten Sie gerade am Anfang alles vor, und stehen Sie rechtzeitig mit den Kindern auf, damit sich das Schulkind morgens entspannt und ohne Zeitdruck auf den Weg machen kann.

Kindersicherung nicht vergessen

Kinder, die mit dem Auto zur Schule gebracht werden, müssen stets ordentlich gesichert sein – auch wenn der Fahrtweg noch so kurz ist.