Die evangelische Kirchengemeinde Ebern wollte ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem Dankabend mit anschließendem geselligen Beisammensein ehren. Wegen der Pandemie konnte diese Veranstaltung nicht wie geplant stattfinden. Deshalb wurden die verdienten Helfer der Kirche in einem Gottesdienst am Freitagabend in der Christuskirche von Pfarrer Bernd Grosser in den Fokus gestellt. Auf diese Weise wurde ihr Einsatz gewürdigt.

Pfarrer Grosser sagte in seiner Predigt, 2022 werde die evangelische Kirchengemeinde Ebern einer Baustelle gleichen. Zum einen stehe eine umfangreiche Sanierung der Christuskirche an, die Genehmigung dafür sei endlich da. „Zum anderen gibt es im Herbst eine personelle Baustelle, die mit dem Eintritt von mir in den Ruhestand verbunden ist. Es werden hier viele Helfer nötig sein, um die Pfarrvakanz zu überbrücken“, sagte Grosser weiter.

Bereits beim Dekanatsempfang in Rügheim wurde Michaela Stubenrauch geehrt, die sich 25 Jahre lang bei Kinder- und Familiengottesdiensten einbringt. Für 25 Jahre Dienst wurde Michael Dürr, Mitglied im Kirchenvorstand Jesserndorf, gedankt. Dürr versieht den Mesnerdienst in Bramberg.

Seit zehn Jahren ist Willi Maurer Mesner in der Christuskirche in Ebern . Auguste Lerche ist seit 20 Jahren als Gemeindehelferin im Einsatz, als Austrägerin der Gemeindebriefe. Peter Ruppert ist seit 20 Jahren im Redaktionsteam des Gemeindebriefes tätig. Darüber hinaus sei er stets zur Stelle, wenn er gebraucht werde, wie zum Beispiel bei Gemeindefesten, lobte Pfarrer Grosser.

Mattias Schad engagiert sich seit bereits 40 Jahren bei seiner Kirche. Schon als Jugendlicher kam er zum Posaunenchor, hat diesen viele Jahre geleitet, ist seit mehreren Perioden im Kirchenvorstand und ist „Helfer an vielen Ecken und Enden“, wie Grosser sagte. Bereits ein halbes Jahrhundert ist Henry Binder als Austräger von Gemeindebriefen tätig. Früher war er auch in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv. „Seine geistliche Heimat ist der CVJM “, erklärte Pfarrer Grosser. Noch fünf Jahre mehr, also 55 Jahre, hat Horst Arneth für die Kirchengemeinde Jesserndorf vorzuweisen. In dieser Zeit war Arneth im Kirchenvorstand, Mesner, Diakoniebeauftragter und „Tastenhalter“ für die Orgelstimmung, und auch im Posaunenchor ist er seit seinem 15. Lebensjahr.

Pfarrer Bernd Grosser dankte allen und überreichte kleine Präsente. Thomas Limpert, Dritter Bürgermeister der Stadt Ebern , sagte in einem Grußwort, dass viele treue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Kirchengemeinde nötig seien, um den Pfarrer zu unterstützen und alle Aufgaben bewältigen zu können. „Das darf nicht als Selbstverständlichkeit angesehen werden, weil es nicht selbstverständlich ist“, betonte Limpert. Deshalb danke er namens der Stadt Ebern allen, die sich den Aufgaben in der Kirche stellen und tatkräftig mithelfen, sagte Limpert.