Unter dem Motto „ Umweltbildung trägt Früchte“ versammelten sich bayernweit die Mitarbeiter von Umweltstationen , um mit geladenen Politikern Bäume für die Zukunft zu pflanzen. Auch das Umweltbildungszentrum Oberaurach (Ubiz) beteiligte sich an der Aktion. Mit dem symbolischen Akt sollte verdeutlicht werden, wie wichtig die Bildungsarbeit ist, wenn man Nachhaltigkeitsziele erreichen möchte.

„Die Bildungsarbeit versetzt Menschen in die Lage, Zusammenhänge zu sehen, zu verstehen und bewerten zu können, mit dem Ziel, für alle Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen, gerade auch jetzt in Krisenzeiten“, sagte die stellvertretende Ubiz-Leiterin Petra Sommer. Gerade kleine Schulorte könnten mit ihren Programmen wichtige Hilfestellungen geben, den veränderten Bedürfnissen und Prioritäten der Bevölkerung gerecht zu werden.

Der Landkreis Haßberge und die Gemeinde Oberaurach sind große Unterstützer der bereits seit 30 Jahren bestehenden Institution in Oberschleichach. Stellvertretender Landrat Oskar Ebert bezeichnete die Umwelterziehung als unheimlich wichtig, denn auf Dauer könne man nicht auf Kosten der nachfolgenden Generationen leben. Mit den Worten „Der Steigerwald ist die schönste Region der Welt“ sang der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Rauhenebrach ein Loblied auf seine Heimat. Es müssten nicht immer weit entfernte Länder sein, auch in der näheren Umgebung gebe es viel zu entdecken.

Weil er auf einem Bauernhof aufgewachsen ist und schon als Kind etliche Bäume gepflanzt hat, tat sich Ebert leicht, den symbolischen Akt im Garten des Ubiz zu vollziehen. Und so stand nach nur wenigen Minuten das junge Bäumchen, das zukünftig den Herbst-Spalier-Apfel „Ingrid Marie“ tragen wird.

Petra Sommer schenkte dem stellvertretenden Landrat Früchte, die symbolisch das Erreichte in den letzten drei Jahrzehnten darstellen sollten.