Eines der heftigen Gewitter der vergangenen Wochen hat die Freude über den reibungslosen Baufortschritt am Gymnasium getrübt. Bei den jüngsten Starkregenereignissen entstand ein Elementarschaden im Kellergeschoss des Neubaus. Wie das Landratsamt auf Anfrage mitteilt, wurde der Schaden durch einen außenliegenden Schacht hervorgerufen, der im Zuge des Baufortschnittes noch nicht vollends abgedichtet war. Durch Leerrohrverbindungen, die von dem Schacht ins Innere des Kellers führen, drang den Angaben zufolge das Wasser ein. Im Keller befinden sich überwiegend Technik-, Heizungs-, Abstell-, Archiv- und Funktionsräume und WC-Anlagen. Der Fußbodenaufbau des Kellergeschosses wurde durchfeuchtet. Glücklicherweise wurden keine technischen Anlagen beschädigt.

Der Schaden sei „sehr ärgerlich “, sagt Landrat Wilhelm Schneider ; die Regulierung laufe über die Bauwesensversicherung des Landkreises. Was letztendlich zurückgebaut werden muss, werde ein Gutachter noch festlegen. Das Kellergeschoss ist bis zur Regulierung des Schadens nicht nutzbar, allerdings können alle technischen Anlagen betrieben werden. Die Nutzung des Gebäudes sei deshalb nicht eingeschränkt, mit der Ausnahme, dass in den Abstell- und Archivräumen nichts eingelagert werden kann. Während der Schadensregulierung sind auch die WC-Anlagen im Kellergeschoss nicht nutzbar. Der Ausfall kann den Angaben zufolge im Schulbetrieb aber durch die WC-Anlagen in den Obergeschossen kompensiert werden.

Die Schadenshöhe sei noch nicht bekannt, werde sich aber vermutlich auf mehr als 100  000 Euro belaufen. eki