Das ganze Wochenende wird in Schloss Eyrichshof die „Winterszeit“ gefeiert. Hermann von Rotenhan öffnet Tore und Türen seines Schlosses. Mehr als 120 Aussteller bieten ihre Waren an. Das „magisch“ illuminierte Gelände bietet Gelegenheit, zu schlendern, sich vom Ambiente des Schlosshofes einfangen zu lassen und Ausschau nach vielen interessanten Artikeln zu halten.

Vorbereitungen zu diesem vorweihnachtlichen Event liefen schon lange. Schüler und Schülerinnen der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gemeinschaftsschule aus Schalkau in Thüringen errichteten das „Hexenhäuschen“, welches schon seit 2018 jeweils zur Winterszeit im Schlosshof steht. Ihr Fachlehrer für Technik und Wirtschaft, Ulf Malter, zimmerte mit und gab Hilfestellungen. Zuerst stellten einige Kinder der 6. Klasse einen neuen Proto-Typ auf. Schulleiterin Katrin Malter erläuterte, die Schüler hätten Ferien. Sie hätten sich auf diesen Tag gefreut und seien mit Begeisterung bei der Sache.

Hermann von Rotenhan war vom Enthusiasmus der Schüler begeistert und sagte: „Sie nutzen dieses außerschulische Angebot in Arbeitsgemeinschaften für künstlerisches Gestalten. Es wird geschreinert und gemalt, und auf diese Weise können sich die Kinder auch auf eventuelle künftige berufliche Aufgaben vorbereiten.“

Kreative Zusammenarbeit

Seit mehreren Jahren besteht eine kreative Kooperation zwischen der Schule und Schloss Eyrichshof . Schulleiterin Katrin Malter hält diese Kooperation für eine gute Idee.

Der elfjährige Magnus Rebhahn, der mit dem Aufbau der Hütte beschäftigt war, war voll bei der Sache. „Das ist prima. Schon wenn wir die Hütten bauen, freuen wir uns darauf, sie dann später im Schlosshof aufstellen zu können“, sagte der Schüler . Ein Mitschüler nickt zustimmend. „Gut wäre es, wenn unsere Eltern zur ,Winterszeit‘ mit uns nach Eyrichshof fahren würden“, wünschte sich sein Schulkollege.

In Windeseile war der Proto-Typ der Verkaufsbude aufgebaut, ein Zeichen dafür, dass alles exakt gefertigt wurde.