Das Mehrgenerationenhaus (MGH) in Haßfurt ist auch in Corona-Zeiten aktiv. Das erfuhr der Wahlkreisabgeordnete Gerald Pittner bei einem Besuch im vom bayerischen Roten Kreuz getragenen MGH. "Die Tür ist zu, aber wir haben nicht geschlossen", umschrieb es Leiterin Gudrun Greger, denn nur die offenen Angebote und Treffs des Generationenhauses unterliegen dem Lockdown. "Wer Hilfe braucht, bekommt sie weiterhin", so Greger. Begleitet von den stellvertretenden FW-Kreisvorsitzenden Matthias Bäuerlein und Sabine Weinbeer zeigte er sich bei einem Rundgang durch die Räume beeindruckt.

Bund zahlt nur Bruchteil

Weinbeer und Bäuerlein informierten, dass der Bundeszuschuss mittlerweile nur noch ein Bruchteil des Budgets im MGH ist. Der Landkreis und die Stadt Haßfurt steuerten jährlich 65 000 Euro bei "und sowohl Stadtrat als auch Kreistag sind überzeugt von der Arbeit, die hier geleistet wird", so Weinbeer. Dies vor allem, weil Greger und ihr Team jeden, der Hilfe im MGH erhält, auch ermutigen, seine eigenen Fähigkeiten ehrenamtlich zur Verfügung zu stellen. So entstand inzwischen ein riesiges Angebot für alle Altersgruppen und Lebenssituationen. "Im Moment ist der Betrieb natürlich stark eingeschränkt, so die stellvertretende Koordinatorin des MGH, Theresa Gress. Abseits der Arbeit vor Ort setzt sich Gudrun Greger derzeit mit anderen Mehrgenerationenhäusern dafür ein, dass der Bund seinen erst kürzlich erhöhten Zuschuss nicht wieder um 10 000 € auf dann 30 000 € zurückfährt.

Willlkommenes Mitbringsel

Greger und Team freuten sich über den Anlass des MdL-Besuches besonders: Gerald Pittner hatte einen Scheck über 800 Euro dabei. Die FW-Landtagsabgeordneten haben einhellig beschlossen, die turnusmäßige Diätenerhöhung des vergangenen Jahres an gemeinnützige Einrichtungen in ihren Wahlkreisen zu spenden. Gerald Pittner hat sich dafür einige Empfänger in den Kreisen Haßberge und Rhön-Grabfeld ausgewählt, darunter das Mehrgenerationenhaus in Haßfurt . sw