Vom 10. bis 30. September beteiligte sich der Landkreis Haßberge zum ersten Mal an der Kampagne Stadtradeln des Klima-Bündnisses. Insgesamt legten 174 Radelnde 35 082 Kilometer zurück und vermieden damit fünf Tonnen CO2 im Vergleich zu Autofahrten, teilt das Landratsamt mit und verrät, wer die Teams mit den meisten geradelten Kilometern waren:

• Platz 1: Team Haßberg-Kliniken (13 Personen legten 4430 Kilometer zurück),

• Platz 2: Team Landratsamt Haßberge (19 Personen legten 4196 Kilometer zurück)

• Platz 3: Team Ebern (9 Personen legten 4144 Kilometer zurück).

Die Radfahrerinnen und Radfahrer mit den meisten Kilometern waren:

• Platz 1: Maik Werner (legte 1665 Kilometer für das Team Ebern zurück),

• Platz 2: Dr. Ants Lohmus (legte 1344 Kilometer für das Team Haßberg-Kliniken zurück),

• Platz 3: Knut Wohlgemuth (legte 962 Kilometer für das Team haibike-hoch2 zurück).

Das Team mit der größten Beteiligung an Radelnden stellte das Team Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt , welches mit 40 Personen 3013 Kilometer zurücklegte. Landrat Wilhelm Schneider wertete die Aktion als vollen Erfolg. Neben Klimaschutz und Spaß sei vor allem die Gesundheitsförderung ein wichtiger Nebeneffekt des Stadtradelns, sagte er. Bundesweit liegt der Landkreis Haßberge auf dem 1147. Platz. Es beteiligten sich in diesem Jahr 2172 Kommunen und 803 033 Personen an der Kampagne. Alle zusammen schafften sie fast 160 Millionen Kilometer (genau 159 544 189 Kilometer).

Der internationale Wettbewerb Stadtradeln des Klima-Bündnisses, bei dem der Landkreis Haßberge heuer zum ersten Mal mitgemacht hat, lädt alle Mitglieder der Kommunalparlamente ein, als Vorbild für den Klimaschutz in die Pedale zu treten und sich für eine verstärkte Radverkehrsförderung einzusetzen.

Im Team mit Bürgerinnen und Bürgern sollen sie möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen.

Seit 2017 können auch Städte, Gemeinden und Landkreise außerhalb Deutschlands die Kampagne an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September durchführen. red