Wenn auch die persönlichen Begegnungen mit den von ihm unterstützten Missionsstationen in Albanien zurzeit so gut wie unmöglich sind, so hat der Verein für humanitäre Hilfe „ Haßfurt hilft“ doch ständigen Kontakt mit den Ordensschwestern der Franziskanerinnen, die diese Missionsstationen leiten. „Nach wie vor bezahlen wir“, sagt Helga Schumacher, die Vorsitzende von „ Haßfurt hilft“, „den ärztlichen und zahnärztlichen Dienst in Dushai, im ländlichen Bereich des albanischen Gebirges .“ Dort bekommen die Kindergarten- und Schulkinder auch regelmäßig eine warme Mahlzeit und die Eltern können sich in der Missionsstation mit den notwendigsten Lebensmitteln versorgen. „Wir sind von ganzem Herzen dankbar und können euch gar nicht genug ,Vergelt’s Gott‘ wünschen“, schreibt Schwester Vangie, „ohne die Haßfurter könnten wir das alles nicht leisten.“

Auch die andere Missionsstation der Franziskanerinnen in Delvine (bei Saranda) wird regelmäßig von „ Haßfurt hilft“ finanziell unterstützt. „Wir sind überglücklich“, schreibt Schwester Sophia, „dass wir uns mit Haßfurter Hilfe ein Fahrzeug leisten konnten. Damit können wir den armen Leuten am Rande der Stadt Saranda die notwendige Hilfe leisten.“ Auch haben die Schwestern dort eine Schule, in der die Kinder , vor allem aber die Mädchen , Zugang zu allen Fächern bekommen. Das ist in Albanien noch lange nicht selbstverständlich. Da gibt’s vor allem auf dem Land immer noch hier und da das abwertende Frauenbild , Zwangsverheiratung oder auch vereinzelt Blutrache. „So lange wir aus Haßfurt und Umgebung so gute Unterstützung erfahren“, freut sich Wilhelm Wolpert, der Gründer des Vereins „ Haßfurt hilft“, „so lange können wir dazu helfen, dass auch die Menschen in Albanien ein würdigeres Leben bekommen.“ red