Eltmann  — „Nicht erst die Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig schnelles Internet ist. Die Versorgung mit Breitband ist heute genauso bedeutsam wie Wasser- und Stromanschlüsse.“ Dies betonte Landrat Wilhelm Schneider beim Start zum Breitbandausbau an den drei Schulen in Eltmann .

Bürgermeister Michael Ziegler stellte heraus, dass seine Stadt ihre Hausaufgaben erledigt habe und für die mittelfristige Zukunft gerüstet sei. „Wir sind modern aufgestellt und haben dazu auch die Lehrkräfte, die dahinterstehen.“

Für die erstmalige Herstellung eines Glasfaseranschlusses für die Johann-Baptist-Graser-Grundschule und die Georg-Göpfert-Mittelschule erhalte die Stadt einen Zuschuss aus Landesmitteln in Höhe von 100.000 Euro und müsse 54.500 Euro an Eigenmitteln tragen.

Die Ausschreibung erfolge über das Landratsamt. Durch die große Losbildung könnten die Baumaßnahmen nämlich günstiger durchgeführt und damit auch Steuergelder eingespart werden. Die auf die Mittel- und Grundschule entfallenden Kostenanteile würden von der Stadt Eltmann übernommen.

Landrat Wilhelm Schneider legte Wert auf die Feststellung, dass der Bund und der Freistaat Bayern derzeit Milliarden investierten, um Unternehmen, Berufstätige und Schüler sowie alle anderen so an das weltweite Netz anzuschließen, dass man es auch sinnvoll nutzen könne. „Deshalb haben wir auf ein weiteres Förderprogramm des Freistaats Bayern zurückgegriffen, um an den Schulen, bei denen der Landkreis Haßberge Sachaufwandsträger ist, für eine stabile und ausreichend schnelle, leistungsstarke Kommunikationsinfrastruktur zu sorgen. Das Geld ist gut investiert in die Zukunft unserer Region und unserer Schülerinnen und Schüler .“

Neben der Realschule Eltmann profitierten von Glasfaseranbindungen bereits das Gymnasium und die Realschule in Ebern sowie die Heinrich-Thein-Berufsschule Haßfurt mit ihren vier Fachschulen.

Wirtschaftlich und sparsam

Bei den Maßnahmen habe man immer versucht, zusammenhängende Lose zu bilden mit dem Ziel, dass auch Grundstücke, die an der Leitungstrasse liegen, gleich mit angebunden werden. So erfolge dies auch in Eltmann , obwohl dies hier keine so leichte Geburt gewesen sei.

Umso mehr freue es ihn, dass man nun endlich mit dem Spatenstich die Voraussetzungen schaffe, „dass in Eltmann in Zukunft digitale Schulbildung gelebt werden kann“.

Darüber hinaus habe der Landkreis zusätzlich die Koordination und die Durchführung der Ausschreibung für das Krankenhaus Haßfurt, das Krankenhaus Ebern, den Schulzweckverband Haßfurt und die Schreinermeisterschule Ebern übernommen.