Die für die Tage vom 4. bis 6. Juni vorgesehene 34. Fußwallfahrt zum Kreuzberg in der Rhön, dem ,, heiligen Berg der Franken“, ist trotz einiger Lockerungen abgesagt beziehungsweise kann sie nicht durchgeführt werden. Sie ist die extreme Pilgerfahrt der Pfarrgemeinde St. Laurentius und der Pfarreiengemeinschaft Ebern-Jesserndorf-Unterpreppach.

Viele Wallfahrten zum Kreuzberg

„Gemeinsam unterwegs“ lautet seit 1988 das Motto der Kreuzbergwallfahrt, die nun wiederum wie auch die Vierzehnheiligenwallfahrten durch das Coronavirus gestoppt wird.

Mit der Wallfahrt „Zum heiligen Kreuz“, die eine von über 80 Wallfahrten zum Kreuzberg ist, gedenken die Eberner Pilger des Leidens und Sterbens Jesu sowie der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan, die nach der Überlieferung im Jahr 686 das erste Kreuz am Kreuzberg errichtet und von dort aus das Frankenland missioniert haben sollen.

„Wir haben lange gezögert. Aber es sind weiterhin auch für 2021 keine Lockerungen für Wallfahrten in Sicht beziehungsweise Wallfahrten definitiv nicht erlaubt“, erklärte Wallfahrtsführer Rudi Kaspar.

Einladung zu Wallfahrtsamt

Guardian Pater Korbinian Klinger lädt trotz der widrigen Umstände die Eberner Wallfahrer zum Wallfahrtsamt am Sonntag, 6. Juni, um 9 Uhr in die Wallfahrtskirche „Zum heiligen Kreuz“ beziehungsweise am Kiliansplatz (Außenaltar) ein.

Einzelne laufen doch los

Nach nicht gesicherten Informationen werden sich einzelne Wallfahrer dennoch auf den Weg zum Kreuzberg aufmachen, um die Wallfahrtstradition zum Kreuzberg nicht abreißen zu lassen. red