Auch in diesem Jahr verhindert die Pandemie eine Wallfahrt von Knetzgau . Zwar ist Wallfahren grundsätzlich wieder erlaubt, „aber durch die staatlichen und kirchlichen Vorschriften ist das für eine mehrtägige Wallfahrt völlig unpraktikabel“, teilt Gerhard Mendel namens der Pilger mit.

So wurde ein „Ersatz-Wallfahrts-Programm“ erstellt: Dazu gehören tägliche Gebetszeiten jeweils um 18.30 Uhr an den Wallfahrtstagen von Freitag, 11. Juni, bis Sonntag, 13. Juni. Am Freitag um 17.30 Uhr findet eine Wallfahrtsandacht in der Knetzgauer Flur am Marterle am Kastanienbaum mit Vikar Andreas Kneitz aus Schweinfurt statt. Der Wallfahrtsgottesdienst für die Knetzgauer beginnt am Sonntag, 13. Juni, um 14 Uhr in der Basilika in Gößweinstein. Einige Fußwallfahrer laufen den Wallfahrtsweg bzw. Etappen des Weges in eigener Verantwortung und führen so die Wallfahrtstradition ohne Unterbrechung fort.

Das Thema für 2021 lautet: „Aus der Tiefe zu dir rufen wir bedrängte Kinder dein“. Mendel dazu: „Es unterstreicht die Verbindung zur Dreifaltigkeit auch in außergewöhnlichen Zeiten.“ red