Der Landkreis Haßberge und seine Kommunen werden künftig beim Thema „ Klimaschutz “ noch intensiver zusammenarbeiten. 18 Gemeinden, das Stadtwerk Haßfurt und der Landkreis haben sich zu einem Klimaschutz-Netzwerk zusammengeschlossen, das über den Projektträger Jülich vom Bundesumweltministerium gefördert wird. Netzwerkmanager ist das Institut für Energietechnik (IfE) Amberg unter der Leitung von Prof . Markus Brautsch. Insgesamt stehen dem Landkreis Haßberge in den nächsten drei Jahren rund eine Million Euro für Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung.

Die offizielle Gründung des Kommunalen Klimaschutz-Netzwerks für Kommunen im Landkreis Haßberge fand am vergangenen Freitag im Landratsamt Haßberge statt. Alle Beteiligten haben sich ein klares Ziel gesteckt: die CO 2 -Emissionen im Landkreis durch Erfahrungsaustausch sowie kontinuierliche Begleitung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu reduzieren und damit den Klimaschutzzielen des Landkreises und der teilnehmenden Gemeinden Stück für Stück näherzukommen.

„Der Klimawandel ist eine der größten globalen Herausforderungen unserer Zeit“, betonte Landrat Wilhelm Schneider . Deswegen sei es wichtig, den Klimaschutz als gemeinschaftliche Aufgabe zu sehen und Maßnahmen umzusetzen.

Als roten Faden auf dem Weg zu einer nachhaltigen regionalen und klimaschonenden Energieversorgung wurde im Jahr 2013 durch den Kreistag die Erstellung eines Energienutzungsplans beim Institut für Energietechnik (IfE) an der Technischen Hochschule Amberg-Weiden in Auftrag gegeben, der 2015 in einem integrierten Klimaschutzkonzept und 2020 in Form eines digitalen Energienutzungsplanes fortgeschrieben wurde. Um all diese Projekte umsetzen und finanzieren zu können, wurde das Klimaschutz-Netzwerk gegründet, das vom Bundesumweltministerium gefördert wird. Der Zuwendungsbescheid ist mit rund 700 000 Euro ausgestellt (Förderquote von 70 Prozent). Die restlichen 30 Prozent finanzieren die Teilnehmer des Klimaschutz-Netzwerkes. Ziel ist es, im Förderzeitraum vom 1. September 2021 bis 31. August 2024 die Aufgaben, die im Energienutzungsplan erarbeitet wurden, abzuarbeiten. red