Hans-Peter Beck aus Ebelsbach ist ab Juni als ehrenamtlicher Naturschutzwächter im Auftrag des Landratsamtes Haßberge unterwegs. Er leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt . Nach der Naturschutzwächterausbildung an der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege in Laufen ist Beck künftig für den Dienstbezirk IV zuständig, der die Bereiche der Gemeinden Sand, Ebelsbach, Kirchlauter, Breitbrunn und Stettfeld sowie der Stadt Zeil umfasst. Regierungsrat David Filberich, Abteilungsleiter für den Bereich Bau und Umwelt am Landratsamt Haßberge, überreichte dem neuen Naturschutzwächter die Bestellungsurkunde.

„Ich freue mich schon sehr auf meinen neuen Tätigkeitsbereich und die Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde . Schon die Naturschutzwächterausbildung war ein tolles und interessantes Erlebnis“, sagt Hans-Peter Beck.

Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Haßberge wird seit 1982 durch ehrenamtliche Naturschutzwächter unterstützt, deren Mitglieder direkt in der freien Natur für Aufklärung, Beratung und Information sorgen. So sollen die Naturschutzwächter in erster Linie Verständnis für die jeweiligen Naturschutzmaßnahmen wecken, ein Bewusstsein für einen rücksichtsvollen Umgang mit der Natur schaffen und für die Einhaltung der Naturschutzgesetze sorgen. Das erfordert oft sehr viel Verhandlungsgeschick und eine gute Kommunikationsfähigkeit. Naturschutzwächter haben aber auch hoheitliche Befugnisse und sind zum Beispiel befugt, Personalien aufzunehmen oder Platzverweise zu erteilen.

Die Naturschutzwächter kontrollieren ihre Bezirke monatlich zwischen 15 und 20 Stunden und halten ihre Beobachtungen in sogenannten Streifenberichten fest. Interessierte, die sich in der Naturschutzwacht engagieren wollen, können sich an die Untere Naturschutzbehörde wenden.

Neben den fünf Naturschutzwächtern (Wolfgang Lappe, Eberhard Hahn, Matthias Kern-chen, Hans-Peter Beck, Karl Fischbach) erhält das Landratsamt Haßberge außerdem noch Unterstützung von zwei ehrenamtlichen Biberberatern (Wolfgang Lappe und Winfried Seufert) sowie zwei Wespen- und Hornissenberatern (Uwe Hegenbart und Andreas Gagel). red