Der Historische Verein Landkreis Haßberge lädt ein zur Vorstellung seiner neuesten Veröffentlichung. Wie aus einer Pressemitteilung des Vereins hervorgeht, hat der frühere Vorsitzende Wolfgang Jäger in zeitaufwendiger Arbeit das Lehenbuch des Fürstbischofs Gerhard von Schwarzburg bearbeitet. Für die Geschichte des Raumes, dem der heutige Landkreis Haßberge angehört, dessen Erforschung sich der Historische Verein seit 2005 zur Aufgabe gemacht hat, sind die Lehenbücher (LB) des Hochstifts Würzburg wichtige Quellen. Bereits 1972 wurde das älteste LB des Hochstifts Würzburg ediert, das die Lehenvergabe der Fürstbischöfe Andreas von Gundelfingen, Gottfried III. von Hohenlohe, Wolfram von Grumbach, Hermann II. von Lichtenberg und Otto II. von Wolfskeel enthält und den Zeitraum von 1303 bis 1345 umfasst.

1982 folgte die Veröffentlichung des LB des Fürstbischofs Albrecht von Hohenlohe (1345 bis 1372). Vom Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte wurden die Lehenbücher des Johann I. von Egloffstein (1400 bis 1411), Johann III. von Grumbach (1455 bis 1466) und Lorenz von Bibra (1495 bis 1519) transkribiert. Das LB des Gerhard von Schwarzburg schließt die Lücke der Jahre 1373 bis 1400. Es enthält außer dem transkribierten Text des Lehenbuches ein ausführliches Personenregister, Ortsregister, Flurnamenregister und Sachregister.

Nur drei Euro Eintritt

Die Buchvorstellung findet am Montag, 19. September um 19 Uhr auf Schloss Burgpreppach statt. Mitglieder des Historischen Vereins haben freien Eintritt, für andere Gäste gilt ein Eintrittspreis von 3 Euro. Es wird um verbindliche Anmeldung bis spätestens 15. September gebeten an: Burkard Hauck, hauck@t-online.de oder 0171 17 35 139. red