Die Gesellen der Schreiner wurden in einer kleinen Feier freigesprochen. Dazu hatten die Schreinerinnungen Haßberge und Schweinfurt Stadt und Land eingeladen. Der Kreishandwerksmeister des Landkreises Haßberge, Hans-Georg Häfner, gratulierte den Absolventen zur bestandenen Prüfung und sagte: „Wegen der Corona-Pandemie war es keine einfache Lehrzeit, die Prüfung wurde aber von fast allen bewältigt. Ich hoffe, dass Sie Ihrem Beruf treu bleiben, denn ohne Handwerker geht es in Deutschland nicht.“ Im Landkreis Haßberge erwirtschafteten 1132 Handwerksbetriebe einen Umsatz von circa 800 Millionen Euro. Häfner bedankte sich bei den Ausbildungsbetrieben. Dann sprach er die ehemaligen Lehrlinge von den Pflichten eines Auszubildenden frei. Der Obermeister der Schreinerinnung Haßberge, Klaus Döllner, forderte dazu auf, die Weiterbildungsmöglichkeiten der Handwerkskammer und der Meisterschulen zu nutzen. Gerhard Markert, Obermeister der Schreinerinnung Schweinfurt Stadt und Land, stellte der Berufsschule in Haßfurt ein gutes Zeugnis aus. Anschließend wurden die Gesellenbriefe überreicht und der beste Prüfling ausgezeichnet. Es ist Silas Wahler, der auch im Wettbewerb „Gute Form“ mit einem Preis für die beste Gestaltung des Gesellenstücks ausgezeichnet wurde.

Freigesprochen wurden von der Schreinerinnung Haßberge: Taregh Barakzai (Hofheim), Marco Benz (Mainberg), Roman Heider (Haßfurt), Lars Heusinger (Friesenhausen), Martin Hofmann (Neuses), Sebastian Karg (Eltmann), Louis Kulla (Oberaurach), Maurice Schmidt (Hohnhausen), Niklas Schober (Zeil), Nils Viernekes (Augsfeld) und Silas Wahler (Dampfach). red