Gerold Snater

Buben und Mädchen der Klasse 2a der Grundschule in Königsberg pflanzten Sträucher und Bäume im Stadtteil Hellingen.

Gegen den Klimawandel

Bäume zu setzen ist eines der wirksamsten Mittel im Kampf gegen den Klimawandel. Unter dieser Aussage startete der Landkreis im vergangenen Jahr die Aktion, dass junge Menschen Bäume pflanzen. Dies sollte in erster Linie gemeinsam mit den Schulen im Landkreis Haßberge geschehen. Dabei wurde die Unterstützung durch die Bauhöfe der Städte und Gemeinden erwartet.

Ziel war, in den Jahren 2020 und 2021 jeweils 1000 Bäume im Landkreis zu pflanzen. Die Corona-Pandemie brachte Verzögerungen in das Projekt.

Die Regiomontanus-Grundschule Königsberg nahm mit der zweiten Jahrgangsstufe an der Pflanzaktion teil. Dazu wanderten die Schüler mit ihrer Lehrerin und Rektorin Elke Ankenbrand und Begleiterin Luisa Arnold nach Hellingen, um dort auf einer großen Freifläche in der Nähe des Friedhofs Bäume und Sträucher , die das Landratsamt zur Verfügung gestellt hatte, in die Erde zu bringen. Vor Ort wartete Guntram Ulsamer, Kreisfachberater für Gartenbau und Landespflege vom Landratsamt und Leiter der Pflanzaktion. Gekommen waren auch der Bürgermeister Claus Bittenbrünn und der Hellinger Stadtrat Frank Slawik (OHL) sowie Mitglieder des städtischen Bauhofes, die nicht nur beim Pflanzen mit Rat und Tat zur Seite standen, sondern auch Hilfsmittel wie Gartenhandschuhe für die Kinder dabei hatten.

Die Buben und Mädchen pflanzten insgesamt 220 Sträucher wie Hartriegel, Kornelkirsche, Hasel, Weißdorn, Schlehe, Hundsrose, Hechtrose, Holunder und Schneeball sowie 140 Bäume wie Feldahorn, Marone, Robinie, Zerreiche, Wal- und Schwarznuss, Maulbeere sowie Speierling, Elsbeere, Wildkirsche und Wildbirne.