 Wem dienen Naturparkzentren?

Der Koalitionsvertrag der Bayerischen Regierung sieht eine Stärkung der bayerischen Naturparke vor. Es geht um den Ausbau eines landesweiten Netzes an qualifizierten und gut erkennbaren Informationszentren. Die Dachmarke „Naturparkzentrum“ soll die „repräsentative Spitze der Besucherinformationsangebote im Naturpark“ sein.

 Warum Königsberg?

Zum Naturpark Haßberge gehören auch Teile der Landkreise Rhön-Grabfeld, Bamberg und Schweinfurt, doch weil 65 Prozent seiner Fläche in den Kreis Haßberge fallen, war schnell entschieden, dass das Naturparkzentrum hier entstehen soll. Um den Standort hatte sich neben Königsberg auch Ebern beworben. Am Ende setzte sich die zentral gelegene Regiomontanusstadt durch.

 Was sind die Bedingungen?

Die Förderung ist an Voraussetzungen gebunden. So muss das Zentrum mindestens 400 Quadratmeter Fläche aufweisen, etwa 200 davon für Ausstellungen. Bei drei Personalvollstellen soll es mindestens 2000 Öffnungsstunden im Jahr und ein ansprechendes Veranstaltungsprogramm geben.

 Wer zahlt den Betrieb?

Die Betriebskosten werden vom Freistaat voraussichtlich mit rund 200.000 pro Jahr bezuschusst. Den Eigenanteil tragen der Landkreis Haßberge und die Stadt Königsberg mit jeweils 25 Prozent, den Rest steuern die weiter beteiligten Kreise Rhön-Grabfeld, Bamberg und Schweinfurt zu gleichen Anteilen bei.

 Wie ist der Zeitplan?

Mit dem Baubeginn ist frühestens im Jahr 2023 zu rechnen, mit der Einweihung nicht vor Ende 2024. eki