Die Landtags- und Bezirkstagswahlen rücken näher. Deshalb trafen sich die stimmberechtigten Mitglieder der beiden FDP-Kreisverbände des Stimmkreises 604 zur Aufstellungsversammlung und wählten ihre Kandidaten. Mit Michael Keupp aus Wonfurt kandidierte der Stellvertreter des Kreisverbandes Haßberge und Vorsitzende der JuLis Haßberge als Stimmkreisbewerber. Einer Pressemitteilung zufolge wurde Keupp einstimmig zum Direktkandidaten gewählt. Kreisrat Bernhard Jilke aus Knetzgau tritt als Listenkandidat für die Bezirkstagswahl an. Die Versammlung fand in der Eventgaststätte „Zum Johann“ in Neubrunn statt. Den Wahlvorsitz führte Julia Bretz, Stellvertretende Bezirksvorsitzende und Mitglied des Landesvorstandes. Schriftführer war Alfred Neugebauer .

In seiner Vorstellungsrede präsentierte sich Keupp als heimatverwurzelt und in seiner beruflichen Tätigkeit als Kommunalbeamter versiert in politischen Themen. Wichtig seien für ihn eine regionale Energieversorgung und Mobilitätslösungen für ländliche Regionen. Angesichts fehlender Fachkräfte wolle er sich für mehr Chancen beim Berufseinstieg und für eine noch bessere Förderung des zweiten Bildungsweges einsetzen. Handwerk und Meisterqualifizierung sollten aufgewertet werden.

Kreisvorsitzende Katrin Hiernickel betonte, wie wichtig es sei, in der Landespolitik gleichberechtigt den Fokus auf alle Regionen zu legen. Themen, die in München wichtig seien, würden in der ländlichen Region mit einem anderen Blickwinkel betrachtet. Karl Graf Stauffenberg, Kreisvorsitzender Rhön-Grabfeld, forderte in seinem Grußwort die Kandidaten auf, für einen Wahlerfolg alles zu geben, da eine Landtagskandidatur ein Kraftakt sei und umfangreiches Engagement erforderlich mache. Er wisse dies aus eigener Erfahrung.

Im Anschluss wählte die Versammlung noch den Listenkandidaten Christian Hornung und die beiden Kandidaten für den Bezirkstag: Joshua Türk (Direkt) und Bernhard Jilke (Liste). Das Spektrum der Themen, das durch die Kandidaten ausgefüllt wird, sei erfreulich groß, heißt es in der Mitteilung. Ob Mittelstand, Bildungspolitik oder soziale Themen, in diesen Bereichen seien die Bewerber zu Hause und könnten die Interessen des Stimmkreises sehr gut vertreten. Der FDP im Landkreis Haßberge sei es mit dieser Aufstellung gelungen, jungen Mitgliedernachwuchs zu bekommen und auf einen Perspektivwechsel in der Landkreispolitik setzen zu können. red