Die Jagdgenossenschaft Greßhausen erhält eine Auszeichnung des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) für die gute Zusammenarbeit mit den Jagdpächtern und das Engagement für die Wildtiere, zum Beispiel durch das Anlegen von Biotopflächen. Diese freudige Nachricht traf dieser Tage in dem Gädheimer Ortsteil ein. Jagdvorstand und Mitjäger Harald Friedrich hatte mit seinem Vater und Mitpächter Günther Friedrich und dem Grundhold Alois Schneider im Herbst eine Bewerbung abgegeben. Das Greßhäuser Jagdrevier umfasst 340 Hektar. Im Norden sind die Haßberge, im Süden das Maintal und der Steigerwald die Grenze. 320 Meter über dem Meeresspiegel haben die Jäger und Landwirte gemeinsam rund um das Dorf Streuobstwiesen angelegt. Außerdem fielen bei der Begutachtung einer Kommission aus München im Herbst vergangenen Jahres vier Hecken mit Wildbäumen, zwei Biotope, zwei Hektar Gewässergrünstreifen und rund 21 Hektar Blühflächen sehr positiv auf. Bürgermeister Peter Kraus untermauerte das Engagement der Greßhäuser Jagdgenossenschaft , das nun von Erfolg gekrönt war. cl