Neben den Neuwahlen waren auch die neuen Projekte des Vereins das zentrale Thema der Generalversammlung beim TSV Burgpreppach . Hierzu ist man aufgrund der Pandemiebestimmungen in die eigene Halle ausgewichen.

Vorsitzender Michael Busch ließ das Vereinsjahr 2020 Revue passieren. Es sei ein mit „Abstand“ anderes Vereinsjahr gewesen. Die Vorfreude auf die geplanten Veranstaltungen und Aktionen sei dem Lockdown und den Maßnahmen gegen die Pandemie gewichen. „Diese Situation war für die Vorstandschaft und den Verein keine leichte. Ohne soziale Kontakte, ohne Vereinsaktivitäten, ohne Treffen von Freunden und Gleichgesinnten den Verein auf Kurs zu halten, war keine einfache Aufgabe. Corona hat auch beim TSV Spuren hinterlassen“, bilanzierte Busch.

Die Kegelabteilung sei nach über 30 Jahren aufgelöst worden und die seit 2007 bestehende JFG Haßgau/Weisachtal werde in den nächsten Wochen ihr Ende finden. Sicherlich sei diese Entwicklung nicht nur Corona geschuldet, aber das habe es beschleunigt, sagte Busch. Trotz alledem seien die Mitglieder in dieser schweren Zeit dem Verein treu geblieben. Die vorbildlich erstellten Hygienekonzepte hätten ein schrittweises Zurückkehren in den Normalbetrieb ermöglicht – fast: Leider seien die Theaterveranstaltungen und andere Events dem zweiten Lockdown zum Opfer gefallen. Das Jahr 2021 beschrieb der Vorsitzende sinnbildlich mit drei Worten: Stillstand, Aufbruch, Unsicherheit.

Mit knapp 400 Mitgliedern sehe sich der TSV als größter Verein der Marktgemeinde gesellschaftlich, sportlich und kulturell in einer tragenden Rolle.

Die beiden Vorstandsmitglieder Holger Ratzke und Thomas Schmitt stellten aus privaten Gründen ihre Ämter zur Verfügung. red