Zur FTE Group Holding, einer Tochter der Valeo-Gruppe mit Sitz in Frankreich, gehören die Betriebe FTE Automotive in Ebern , FTE Automotive Systems in Fischbach und FTE Möve Automotive in Mülhausen für Deutschland. In diesen drei Betrieben wurden am 29. April die Aufsichtsratswahlen durchgeführt. Das Werk Ebern hat aufgrund seiner 1300 Beschäftigten eine „gewisse Vormachtstellung“, wie die Gewerkschaft IG Metall mitteilt. Der Aufsichtsrat setzt sich aus zwölf Mitgliedern zusammen, je sechs Personen von der Kapitaleignerseite und aus der Arbeitnehmerseite. Für die Arbeitnehmer gehören drei Arbeiter, zwei Mitglieder von Gewerkschaften und ein Mitglied aus dem Bereich leitender Angestellter . Unter den Arbeitnehmern in den Aufsichtsrat gewählt wurden Sonja Meister, die Betriebsratsvorsitzende , der Vertrauenskörperleiter Thomas Werner, ihr Vertreter für den Bereich Ebern , sowie die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende in Ebern , Karin Beck. Als IG-Metall-Vertreter wurden Andrea Sicker, Zweite Bevollmächtigte IG Metall Bamberg, und Ralf Dirschl, Gewerkschaftssekretär Bezirk Bayern, gewählt. Vertreter der Christlichen Gewerkschaft Metall kamen nicht zum Zug. Bei den leitenden Angestellten setzte sich Harry Bätz, Leiter der europäischen Werke, gegen Jörg Schäfer Martini, Werkleiter in Mühlhausen, durch. Somit steht der Aufsichtsrat für die nächsten fünf Jahre fest. Hauptaufgabe sei, die drei deutschen Standorte für die Zukunft aufzustellen, sagte Thomas Werner. hw