Eine Ortseinsicht an der Baustelle der Waldorfschule stand auf der Tagesordnung des Haßfurter Bauausschusses. Die technische Geschäftsführerin Annette Achilles und ihr Kollege Gregor Härty zeigten sich überzeugt, dass der Zeitrahmen eingehalten werden kann. Zum Beginn des Schuljahres 2022/2023 sollen die Schüler bereits in ihr neues Domizil einziehen können. Für den Herbst dieses Jahres ist das Richtfest geplant.

Das geplante dreigeschossige Gebäude soll die erste bis achte Klasse in Zukunft beheimaten. Ebenso werden dort eine neue Küche mit Mensa , einige Fachräume sowie Räume für die Mittagsbetreuung untergebracht sein. Eine zumindest teilweise Ausführung in Holzbauweise ist genauso angedacht wie die Begrünung der Dächer. Der Kostenrahmen für das gesamte Projekt beträgt acht Millionen Euro.

Auch ein weiteres Schulprojekt behandelte das Gremium. Ebenso wie beispielsweise in Zeil und Burgpreppach soll auch in Haßfurt an der Grundschule am Schulhaus im Nassachtal ein „grünes Klassenzimmer“ entstehen. Geplant ist ein entsprechendes Bauwerk in Holzbauweise auf dem Grundstück der Schule im südöstlichen Bereich. Dem Bauantrag wurde zugestimmt, soweit Nachbarbelange nicht entgegenstehen. Die Lage entspricht einem „Allgemeinen Wohngebiet“. Nach Meinung der Bauverwaltung steht dem Vorhaben nach den gültigen Vorschriften des Baugesetzbuches nichts entgegen.