Die Zahl der Hautkrebserkrankungen ist in den vergangenen zehn Jahren rapide gestiegen und Bäuerinnen und Landwirte zählen dabei zur Risikogruppe , weil sie oft der Sonne ausgesetzt sind. Diese gefährlichen UV-Strahlen und andere Gefahren für die Haut standen im Mittelpunkt der Frühjahrstagung der Ortsbäuerinnen des Landkreises Haßberge bei dem Thema „Hau(p)tsache gesund: Die Haut, die wichtigsten zwei Quadratmeter deines Lebens!“

Kreisbäuerin Cäcilie Werner gab eingangs ihrer Freude Ausdruck, dass man sich endlich wieder zu einer Präsenzveranstaltung treffen könne. Sie sprach dabei auch die Hoffnung aus, dass sich die Delta-Variante der Pandemie nicht so gravierend auswirken werde. Sie dankte den Ortsbäuerinnen für ihre Arbeit vor Ort und meinte: „Wir stehen vor großen Herausforderungen. Der Strukturwandel wird weiter voranschreiten, besonders in der Tierhaltung.“ Für die nächsten Wochen wünschte sie eine gute Ernte und dazu auch ein trockenes Wetter.

Eine freudige Überraschung gab es für die Klinikclowns Lachtränen Würzburg e.V., denn Kreisbäuerin Cäcilie Werner überreichte anlässlich einer Aktion beim letzten Landfrauentag 1000 Euro an „Clown“ Maike Jansen. Diese gab einen Einblick, wie man mit „Clownvisiten“ in Kliniken und Pflegeheimen durch Zauberei , Musik, Gesang und witzige Ideen Freude in den oft langweiligen Stationsalltag bringe und damit auch Krankheit und Schmerz in den Hintergrund treten lasse.

Ann-Kathrin Rauscher informierte über „Neues aus der Erwachsenenbildung“ des BBV-Bildungswerkes Unterfranken. In der Pandemie habe man auch viel online gemacht. „Und das wird es auch weiter geben, weil wir auch gute Erfahrungen gemacht haben. Wir fahren also künftig zweigleisig: Präsenz und Online“, kündigte Rauscher an. gg