Der Landkreis Haßberge zeigt sich aktiv im Umwelt- und Klimaschutz . In der vergangenen Woche fiel der Startschuss mit der Pflanzaktion am Schulzentrum in Haßfurt. Beteiligt waren die Schüler der Praxisseminare des Regiomontanus Gymnasiums mit ihrem Lehrer Michael Schuster. Mit tatkräftiger Unterstützung der Jugendlichen konnten trotz winterlicher Wetterverhältnisse 265 Bäume und 110 Sträucher in die Erde gebracht werden.

Hitze- und trockenheitsresistent

Die zu bepflanzenden Flächen befinden sich im Randbereich des Freisportgeländes und ergänzen in sinnvoller Weise die vorhandenen Gehölzstrukturen. Fachlich begleitet werden die Pflanzaktionen von den Gartenfachberatern am Landratsamt, die eine Vorauswahl an geeigneten Bäumen und Sträuchern trafen. Die Auswahl der Bäume, die besser der Hitze und der Trockenheit trotzen sollen, setzen sich aus heimischen Gehölz- und Baumarten sowie speziellen Gehölzarten aus dem Mittelmeerraum zusammen. Speierling, Elsbeere, Wildbirne oder Kirsche aber auch Feldahorn und Walnuss sind schon heimisch und ökologisch bedeutsame Baumarten . Diese Bäume werden ergänzt durch neue Baumarten wie Maulbeere, Französischen Ahorn, Marone oder Zerreiche und Schwarznuss, die manche von ihren Urlauben in Frankreich oder Italien kennen.

Ob Sträucher oder Bäume – alle haben die besondere Eigenschaft, auch längere Trockenphasen und die extreme Sonneneinstrahlung zu verkraften und in ihrer Vitalität nicht nachzulassen. Dies sei zumindest die Hoffnung der Gartenfachleute, wie es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes heißt. red