Die drei BRK-Schnelltestzentren im Landkreis Haßberge bleiben nach Inkrafttreten der neuen Coronavirus-Testverordnung geöffnet. Darauf weist der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Haßberge hin. Neu ist: Nach Vorgaben des Bundes besteht ab sofort kein grundsätzlicher Anspruch mehr auf die kostenlose Durchführung eines sogenannten Bürgertests. Bisher hatte jeder – auch ohne konkreten Anlass – Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest pro Woche. Dieses Angebot wird jetzt, bis auf einige Ausnahmen, beendet. Zudem müssen Personen, die nach der neuen Testverordnung weiterhin „anspruchsberechtigt“ sind, einen Eigenanteil von drei Euro für die Durchführung eines Tests vor Ort bezahlen. Ausgenommen davon sind Risikogruppen und andere Ausnahmefälle. Das BRK weist darauf hin, dass Testberechtigte eine entsprechende Berechtigung bzw. einen Nachweis vorlegen müssen.

Aktuell gibt es drei BRK-Testzentren in Haßfurt (Rotkreuzhaus, Industriestraße 16), Ebern (Rotkreuzhaus, Im Frauengrund 12) und Maroldsweisach (Mehrzweckraum im Rathaus, Hauptstraße 24). Bis auf weiteres bleiben die bekannten Öffnungszeiten unverändert, wie Christopher Gratza, Leiter Soziale Dienste, beim BRK-Kreisverband Haßberge mitteilt.

Die Öffnungszeiten (letzter Einlass jeweils 15 Minuten vor der Schließung): Haßfurt: Montag bis Freitag: 10 bis 18 Uhr, Samstag: 10 bis 18 Uhr, Sonntag: 10 bis 16 Uhr.

Ebern: Montag bis Freitag: 14 bis 18 Uhr; Samstag und Sonntag: 10 bis 15 Uhr.

Maroldsweisach: Dienstag und Donnerstag: 14 bis 18 Uhr; Sonntag: 9 bis 12 Uhr.

Alle Testwilligen werden gebeten, sich online unter www.meintest.brk.de/quick (auch via QR-Code möglich) einmalig zu registrieren. So vermeiden Bürger unnötige Wartezeiten. Die Testergebnisse werden dann digital rund 25 Minuten nach dem Test übermittelt.

Die drei Euro sind vor Ort in bar zu entrichten und wird vom BRK-Personal entsprechend quittiert. Wunschtestungen sind, wenn kein Testgrund zutrifft, auch mit kostenpflichtiger Eigenbeteiligung nicht mehr möglich. red