Ganz schön vielfältig, was da auf dem heimischen Tisch der Teilnehmer landete. Schwierige Zeiten erfordern eben andere Wege und Ideen . Mit diesen Gedanken hat Julia Welsch, Floristin in Unterpreppach , die Initiative ergriffen und ihre Mitbürger und Mitbürgerinnen gebeten, 24 gefüllte Päckchen bei ihr abzugeben, für einen etwas anderen „Adventskalender“. Und die Unterpreppacher haben mitgemacht. „Insgesamt wurden bei mir von 50 Familien aus Unterpreppach und umliegenden Ortschaften je 24 gleichgefüllte Päckchen abgeliefert“, freut sich Welsch. Das sind insgesamt 1200 Päckchen. Bei Julia Welsch wurden alle Gaben sortiert, gemischt und für die Auslieferung zurechtgelegt. Jeder, der etwas abgegeben hatte, kann sich nun auf 24 verschiedene Päckchen freuen. Mit der Auslieferung hat Julia Welsch auch schon begonnen. Am Sonntag trafen die ersten „Adventskalender“ bei teilnehmenden Familien ein. Diesen „Adventskalender“ kann man sich nicht an die Wand hängen, aber ab dem 1. Dezember kann man täglich ein Päckchen entnehmen. Das ist sicher nicht nur für Kinder interessant, sondern auch für Eltern und Großeltern. Viele im Ort freuen sich darüber, dass die Aktion wieder stattfindet. Im vergangenen Jahr hat Julia Welsch sie schon einmal organisiert. „Ich mache das gerne, und irgendwer muss es in die Hand nehmen, sonst wird das nix“, sagt Welsch. Foto: Helmut Will