Bis zum 15. Juli läuft die Bewerbungsfrist für die sechste Auslobung des Preises für Zivilcourage mit dem Motto "Handeln statt Wegschauen". Die Verleihung durch den Migranten- und Integrationsbeirat (MIB) und die Stadt Bamberg wird im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Oktober 2017 stattfinden.
Mit dem Zivilcourage-Preis soll vorbildliches ziviles Engagement gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Willkür oder Diskriminierung sowie uneigennütziger ziviler Einsatz für eine friedliche Lösung von Konflikten zwischen allen Teilen der Bevölkerung, für die Gleichstellung und Integration von Minderheiten sowie den interkulturellen Dialog gewürdigt werden, so die Mitteilung aus dem Rathaus. Es können natürliche und juristische Personen des Privatrechts sowie Personengruppen vorgeschlagen werden, die ein herausragendes Engagement im oben beschriebenen Sinne gezeigt haben. Die Tätigkeiten von Einsatzkräften und Organisationen aus den Bereichen der Polizei-, Rettungs- und Sicherheitsdienste sowie des Wachschutzes im Rahmen ihrer ursprünglichen Aufgabenerfüllung bleiben unberücksichtigt.
Wer eine Person kennt, die das beschriebene preiswürdige Engagement gezeigt hat, wird gebeten, dem Migranten- und Integrationsbeirat der Stadt Bamberg bis zum 15. Juli einen kurzen schriftlichen Vorschlag mit eingehender Begründung zuzusenden. Anschließend werden die Vorschläge von einer Jury gesichtet und als Empfehlung zur Entscheidung für den Stadtrat weitergeleitet. Die Verleihung findet alle zwei Jahre statt.
Der gemeinnützige Verein "Fans respect Fans e. V." und die freiwillige Schülerinnenarbeitsgruppe des Eichendorff-Gymnasiums "Schule mit Courage, Schule ohne Rassismus" waren Preisträger der Auszeichnung für Zivilcourage "Handeln statt Wegschauen" im Jahr 2015.
Bewerbungen gehen an: Migranten- und Integrationsbeirat der Stadt Bamberg, Geyerswörthstraße 1, 96047 Bamberg, mib@stadt.bamberg.de. red