Die in ihrer aktiven Zeit weit über das Coburger Land hinaus bekannte Handball-Torfrau Rosi Reh ist tot. Sie starb letzte Woche im Alter von 74 Jahren. Ihr Tod hat besonders unter ihren ehemaligen Mitspielerinnen vom LTV Gauerstadt große Betroffenheit ausgelöst. Mit Rosi Reh verliert der Handballsport in der Region eine bis in ihre letzten Lebenstage hinein begeisterte und engagierte Sportlerin, die sehr beliebt und erfolgreich war.

Bereits im Alter von zehn Jahren begann sie beim VfL Neustadt, das Tor zu hüten. Beim LTV Gauerstadt setzte sie später ihre Karriere fort, unterstützte dort nach besten Kräften die junge aufstrebende Mannschaft und feierte beachtliche Erfolge. Aus diesen Zeiten in Gauerstadt und Neustadt sind die freundschaftlichen Bande bis heute geblieben.

Als Torfrau in Bayern gefürchtet

Rosi Reh war ebenso beliebt wie gefürchtet - Letzteres besonders bei ihren Gegnern in ganz Bayern und darüber hinaus. Nach längerer Leidenszeit hat sie nun den Kampf gegen ihre Krankheit verloren. Die große Handballfamilie bewahrt ihr ein ehrendes Gedenken. rija