Mit dem Gewinn des kanadischen "Honens Competition" im Jahre 2009 gelang dem Pianisten Georgy Tchaidze auch der internationale Durchbruch. So konzertierte er unter anderem in bekannten Konzertsälen wie der Wigmore Hall in London und der Carnegie Hall in New York.

In der Reihe "Weltklassik am Klavier!" gastiert der Russe am Sonntag, 8. März, um 17 Uhr in der ehemaligen Synagoge, Judengasse 12. Sein Programm beschreibt eine wunderbare, musikalische Reise, deren Weggefährten Bach, Schubert und Rachmaninow sind. Platzreservierungen sind möglich unter 0211/936 5090.

Viele Preise gewonnen

Der 1988 in St. Petersburg geborene Georgy Tchaidze erhielt im Alter von sieben Jahren Violin- und Klavierunterricht. Er absolvierte sein Studium bei Nina Feoktistova in N. Nowgorod, bei Sergej Dorensky in Moskau und bei Klaus Hellwig an der Universität der Künste in Berlin. Unter Tchaidzes zahlreichen Wettbewerbserfolgen sei vor allem der 1. Preis bei der kanadischen Honens Competition genannt, den er 2009 errang. 2015 gewann er dann die Top of the World Competition im norwegischen Tromsø.

Georgy Tchaidze stellte sich in den vergangenen Jahren bereits mit Klavierabenden im Berliner Konzerthaus, im Amsterdamer Concertgebouw, in der New Yorker Carnegie Hall und in der Londoner Wigmore Hall. Georgy hat bereits drei CDs vorgelegt: Kammermusik mit dem Cecilia String Quartett, ein Schubert-Album und Werke von Medtner, Mussorgsky und Prokofjew.

Jedes Konzertprogramm ist eine Art der Reise. Aber nicht jeder Ausflug braucht einen Reiseführer: Manchmal ist es besser, sich auf dem Weg zu verirren, besonders in guter Gesellschaft. In diesem Abenteuer gehen die Zuhörer wie Hand in Hand mit der Musik von Bach, Schubert und Rachmaninow. Die Reise beginnt mit dem Adagio von J. S. Bach und wandelt sich dann fast unmerklich in die Sonata-Fantasie von F. Schubert: Musik von unübertroffener, fast engelhafter Schönheit, jedoch voller bitterer Melancholie und herzzerreißender Leidenschaft. Die Préludes von Rachmaninow führen in eine ganz andere Welt. Ein russischer Meister, der nach der sowjetischen Revolution seine Heimat verloren hat, einer der größten Pianisten seiner Zeit, ein hervorragender Komponist und Globetrotter. Sind es nicht die besten Reisegefährten, die man sich wünschen kann?

Eintrittspreis: 25 Euro, Studenten: 15 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei

Platzreservierungen: telefonisch unter 0211/9365090 oder per E-Mail an info@weltklassik.de. red