Trotz der überwiegenden Zahl an friedlich Feiernden hat Halloween der unterfränkischen Polizei einiges an Mehrarbeit beschert. Diese Bilanz zieht das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg, zu dem die Inspektionen im Landkreis gehören.
Die Polizei war mit verstärkten Kräften im Einsatz und hatte unterfrankenweit rund 200 Einsätze, von denen 63 einen direkten Bezug zu Halloween hatten. Im Vergleich zum Vorjahr mit 90 Halloween-Einsätzen war es deutlich ruhiger.
Eine erste Übersicht weist Sachbeschädigungen und Ruhestörungen aus. Bei den Sachbeschädigungen ging es oft um Eier, die an Hauswänden landeten. Festzustellen war, dass erneut verbotenerweise Böller im Spiel waren. Die polizeilichen Einsätze waren über ganz Unterfranken verteilt. Erneut war zum Teil reichlich Alkohol bei den Feiernden im Spiel.


Reizgas sprengt die Party

In Oberthulba musste nach dem Einsatz von Reizgas eine große Halloween-Party abgebrochen werden. In Hettstadt kam es zwischen Kindern zum gegenseitigen Raub von Süßigkeiten, bei welchem ein Messer im Spiel war. Anschließend gab der "Täter" an, dass alles doch nur Spaß gewesen wäre.
Ein "Horror-Clown" fiel in Buchbrunn auf, entwischte aber. In Dittelbrunn gab ein Rentner den Kindern nichts, sondern bedrohte sie mit einer Deko-Waffe, da er keine Lust auf Halloween hatte, wie er sagte. Ein Lob sprechen die Ordnungshüter all denjenigen aus, die Halloween zwar ausgelassen, allerdings so gefeiert haben, dass sie mit dem Gesetz nicht in Konflikt kamen. red