von unserem Mitarbeiter Ralph Bilek

Coburg/Bad Hersfeld — Heute startet der HSC 2000 Coburg zum Sparkassen-Handballcup in Hessen und Thüringen. Die Coburger gehören zu einem zwölfköpfigen Teilnehmerfeld, das in drei Gruppen an drei verschiedenen Spielorten die Halbfinalteilnehmer ermittelt.
In ihrer gut besetzten Gruppe 1, die in der Geistalhalle in Bad Hersfeld ausgespielt wird, trifft der HSC als einziges Team in der Vorrunde mit Frisch Auf Göppingen, MT Melsungen und der TSG Friesenheim auf drei Erstligisten.
Coburg's Trainer Jan Gorr freut sich aber gerade auf diese Aufgabe: "Das ist ein Highlight in unserer Vorbereitung und eine Riesenmöglichkeit, auf allerhöchstem Niveau zu testen, auch wie weit wir mit unserem Spielsystem in der Vorbereitung gekommen sind."
Das nackte Ergebnis ist für den Coburger Coach dabei weniger wichtig als zu sehen, wie es läuft und wie sich seine Spieler durchsetzen können.





Halbfinale ist eher unrealistisch

Mit einem Weiterkommen ins Halbfinale ist aufgrund der Gruppensituation sicherlich nicht zu rechnen, denn nur die drei Gruppensieger und der beste Gruppenzweite ziehen in das Halbfinale ein, das am Samstag in Melsungen gespielt wird. Das Endspiel findet dann am Sonntagabend in der Göbels Hotel Arena in Rothenburg statt.
Nach der ersten Vorbereitungsphase konnte nicht nur die Mannschaft, sondern auch Jan Gorr erstmals richtig durchschnaufen: "Das war schon gut, denn seit Ende der Runde gab es für mich keine Ruhe. Die paar Tage Erholung habe ich wirklich einmal gebraucht."

Zweite Phase beginnt

Mit dem Sparkassen-Cup beginnt auch die zweite Phase der Vorbereitung, in der der HSC im Anschluss in der nächsten Woche ein viertägiges Trainingslager in Esslingen durchführen wird. Auch in den nächsten drei Tagen fahren die Coburger nicht zurück in die Vestestadt, sondern bleiben vor Ort. "Da können wir die Zeit viel besser nutzen, um weitere Trainingseinheiten zu absolvieren", so Gorr.
Mit der ersten Phase der Vorbereitung ist er "eigentlich sehr zufrieden, da Umfang und Intensität gesteigert werden konnte und alle gut mitzogen."
Er wird in Bad Hersfeld die gesamte Breite des Kaders nutzen, um auch sehen, inwieweit die Neuzugänge im Praxis-Härtetest bereits integriert sind.