Der Kirchleuser Profi-Rennfahrer Christopher Haase und das Team Sainteloc-Racing haben das prestigeträchtige 1000-Kilometer- beziehungsweise Sechs-Stunden-Rennen von Paul Ricard als Vorbereitung auf die 24 Stunden von Spa-Francorchamps genutzt. Dort wird Haase mit dem Franzosen Jules Gounon und dem Deutschen Markus Winkelhock in einem Audi R8 LMS an den Start gehen.
Vorerst galt es aber, sich in Le Castellet gegen knapp 60 Mitbewerber zu behaupten - keine leichte Aufgabe, zumal den Teams auch die extreme Hitze zu schaffen machte. Haase, Winkelhock und Peter Terting, der kurzfristig für den abwesenden Jules Gounon eingesprungen war, ließen sich davon aber nicht beirren und spulten ihr Programm ab, wie Haase bestätigt: "Wir haben alle Abläufe trainiert und konnten die Trainings-Sessions optimal nutzen. Das Qualifying wurde von Markus Winkelhock gefahren. Wie es in der Blancpain-Endurance-Series oft vorkommt, war es praktisch unmöglich, eine freie Runde zu erwischen und so mussten wir mit Startplatz 33 zufrieden sein."


Vorstoß auf Platz 21

Beim Start ging es hektisch zu, doch Haase hielt sich heraus. Als er den Audi R8 LMS zum Fahrerwechsel an Peter Terting übergab, war er bereits auf Platz 21 vorgestoßen. "Peter Terting saß zum ersten Mal im GT3, noch dazu auf einer Strecke, die er nicht kannte", sagt Haase. "Er hat echt einen super Job gemacht und eine tolle Performance gezeigt." Dazu kam ein wie gewohnt starker Winkelhock, und obwohl ein wenig Geschwindigkeit fehlte, hatte sich das Trio vor dem letzten Stint schon bis auf Rang 13 nach vorne gearbeitet.
"Ich bin den letzten Turn gefahren und habe in der letzten Runde noch Rang 9 erobert", resümiert Haase. "Bei rund 60 Fahrzeugen ist der Sprung von Platz 33 auf Platz 9 eine super Leistung und eine Motivation für Sainteloc-Racing und die Fahrer. Jetzt heißt es: volle Konzentration auf die 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Ich freue mich, wieder bei diesem Klassiker dabei zu sein." maw