Sehr intensiv hat sich im Gymnasium Burgkunstadt die Gruppe "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" mit dem Thema Diskriminierung in der Öffentlichkeit zum "Pride Month" beschäftigt.

Dies umfasst alle diejenigen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Identität von der Heteronormativität abweichen, zum Beispiel Homosexuelle, Bisexuelle oder Transgender und alles, was sich LGBTQ-Szene nennt. Dass dies in der Burgkunstadter Schule gerade in einer Phase geschah, in der man bei der Fußball-EM diskutierte, ob die Allianz-Arena in München beim Spiel Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchten sollte, war rein zufällig, erklärt Studiendirektorin Melanie Fischer-Geiger. Die "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"-Gruppe des Gymnasiums Burgkunstadts hat sich dazu entschieden, tätig zu werden. Um als Schule die Unterstützung für diese Gruppen zu zeigen, wurden unter anderem eine Regenbogenflagge vor der Schule, welche ein Symbol für Vielfalt, Toleranz und Offenheit ist, und einige weitere Flaggen im ganzen Schulhaus angebracht.

Außerdem wurden Regenbogenfähnchen verteilt, erzählen Celina Schnapp und Katharina Rühr aus der 10b. Mit dieser Aktion soll nicht nur das Schulhaus bunter gestaltet, sondern auch die Toleranz unterschiedlicher sexueller Ausrichtungen und die Ablehnung gegen Diskriminierung jeder Art repräsentiert werden.

Der sogenannte Pride-Month-Day geht auf den 28. Juni 1969 zurück, an dem es zu einem geschichtsträchtigen Polizeieinsatz im "Stonewall Inn" in Manhattan (New York) kam. An den darauffolgenden drei Tagen demonstrierten Tausende Menschen auf den Straßen. Seither feiert die LGBTQ-Gemeinschaft den Tag des Zusammenstoßes zwischen Polizei und der Gay-Community im Jahr 1969 als "Christopher Street”-Day (28. Juni).