Insgesamt ist das erste Geschäftsjahr der Raiffeisenbank Fränkische Schweiz eG erfolgreich verlaufen. Dieses Fazit ziehen die Vorstände der Raiffeisenbank, Reinhard Dölfel, Heiko Dippold, Peter Lang und Martin Wretschitsch, nach Mitteilung der Bank. Die Fusionsversammlungen im Juni 2019 waren bei der Raiffeisenbank Heiligenstadt mit 94 Prozent und bei der Raiffeisenbank Hollfeld-Waischenfeld-Aufseß mit 98 Prozent Zustimmung über die Bühne gegangen.

Die Bilanzsumme der fusionierten Bank erhöhte sich zum 31. Dezember 2019 auf 280,9 Millionen Euro. Dies ist eine Steigerung um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 5,0 Prozent auf 236,4 Millionen Euro, das Kundenkreditvolumen um 2,8 Prozent auf 97,3 Millionen Euro.

Das betreute Kundenvolumen, das heißt sämtliche Einlagen und Kredite bei der Raiffeisenbank und den Verbundpartnern, der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der DZ-Bank, TeamBank, Union Investment sowie den Versicherungspartnern R + V und Allianz, summiert sich im Jahr auf 510,7 Millionen Euro, was einen Zuwachs von 7,7 Prozent bedeutet. Der Überschuss aus dem zinsabhängigen Geschäft sank um 482 000 Euro (9,9 Prozent) - eine Auswirkung der europäischen Niedrigzinspolitik. Dies konnte durch die erfolgreiche Arbeit im Provisionsgeschäft zum Teil ausgeglichen werden. Sehr erfolgreich war das Geschäft im Versicherungs- und Wertpapierbereich.

Die Kosten der Fusion belasteten das Ergebnis der Bank zusätzlich. Dennoch konnte ein Gewinn von 129 000 Euro erzielt werden. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen deshalb vor, den Mitgliedern eine Dividende von zwei Prozent auszuzahlen.

Der Bank traten 2019 insgesamt 135 neue Mitglieder bei. Der Mitgliederstand veränderte sich auf 4727. Die Mitarbeiterzahl der Bank beträgt 48. red