Dem stünden jedoch Mehrbelastungen von über 1,5 Millionen Euro gegenüber.
Kämmerer Rainer Dippold verwies hier auf den Wegfall des Einnahmeansatzes bei der Hartz-IV-Landeserstattung, die Mehrbelastungen in der Jugendhilfe und die höheren Personal- und Sachkosten.
Im Vermögenshaushalt zeichnet sich wieder ein hoher Investitions- und Finanzierungsbedarf ab. Kämmerer Rainer Dippold kündigte einen umfassenden Entwurf des Kreishaushalts bereits für Januar an.
Für Klaus Förster (FW) war die angekündigte Senkung der Kreisumlage "die schönste Nachricht für die Kommunen". Gerhard Schneider (CSU) bat darum, dass man hierbei "bis an die Grenzen" gehen sollte. In den Gemeinden sei in vielen Bereichen ein großer Investitionsstau vorhanden. "Wir müssen für unsere Kommunen Luft für Investitionen schaffen." Veit Pöhlmann (FDP) betrachtete den Schuldenabbau als vorrangig.