Kronach — Wenn die BRK-Senioren feiern, ist immer etwas los. Die Gäste wurden von Seniorenbetreuerin Rita Wittmann, Heimleiter Harald Schubert sowie der stellvertretenden BRK-Kreisvorsitzenden Heidi Beyerle begrüßt.
Schubert wies darauf hin, dass heuer das 30-jährige Bestehen des 1985 in Betrieb genommenen BRK-Seniorenhauses gefeiert werden könne. Deswegen habe man das Festzelt aufgestellt, das an diesem Nachmittag auch den BRK-Senioren zugutekomme. Heidi Beyerle freute sich, dass man das Sommerfest dort feiern könne, wo es hingehöre - in der Gartenanlage. Sie und Harald Schubert überreichten den Sängern Rosen, ebenso den Helferinnen in Reihen der BRK-Senioren: Seniorenbetreuerin Rita Wittmann, Irmgard Brückner, Else Lauterbach, Angela Schmidt, Uschi Wagner und Hanni Wachter.
"Zwei Drittel der Einwohner von Kronach sind älter als 60 Jahre, davon zehn Prozent älter als 75 Jahre", sagte Zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann in ihrem Grußwort. Auf ihre Bedürfnisse müsse sich die Stadt einstellen. Wichtig sei es, dass ältere Menschen soziale Kontakte pflegten und am gesellschaftlichen Leben der Stadt teilnähmen. Sie machte in diesen Zusammenhang "Werbung" für einen Besuch der Festung Rosenberg beziehungsweise der Galerie. Es bestehe auch die Möglichkeit, direkt bis hinauf zur Galerie zu fahren. Sie regte auch einen gemeinsamen Ausflug auf die Festung Rosenberg an.
Für heitere Stimmung sorgten die Sänger der Seniorenband des BRK-Mehrgenerationenhauses Kronach. Rainer Lohr, der ehrenamtliche Leiter der Band, führte durch das Programm. "Vor 30 Jahren durfte ich das BRK-Seniorenhaus Kronach musikalisch einweihen. Ich bin sehr dankbar, dass ich heute noch immer auf der Bühne stehen darf", meinte er. Ältestes Ensemblemitglied ist Ursula Keil (94). Sie spielt Gitarre und Mundharmonika.
Zur Feier des Tages hatte Lohr mehrere Überraschungen für die Gäste organisiert. So hatte er die orientalische Tänzerin Margitta engagiert, die den Zauber von 1001 Nacht nach Kronach brachte. Sängerin Lilli von der BRK-Seniorenband trat mit ihrer Schwester Susanne auf und mischte sich mit dem "Lied der alten Jungfer" unter das Publikum. hs