Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat sich vom Abschluss der Maßnahme "Sanierung der Wallfahrtskirche St. Salvator" in Hollfeld ein Bild gemacht. Insgesamt investierte die katholische Kirche 450 000 Euro für das Projekt.

Die umfangreiche Sanierung des Dachstuhls zog auch Arbeiten im Chorraum und an der Außenfassade nach sich. Architekt Matthias Wagner von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz überzeugte sich von den durchgeführten Maßnahmen und hatte nur lobende Worte für Bauleiter Stefan Stenglein, der als Kirchenrat die Maßnahme begleitet, parat.

Stenglein stellte heraus, wie schlecht der Zustand vor der Sanierung gewesen sei. Ziel der Sanierung sei es gewesen, die Kirche wieder für die wöchentlichen Gottesdienste und für die Hausfrauenmesse nutzen zu können. Vonseiten der Denkmalstiftung wurden zur Sanierung 40 000 Euro zugeschossen.

Matthias Wagner machte deutlich, dass Zuschuss gut angelegt sei und überzeugte sich von der fachmännisch ausgeführten Sanierung. Die St.-Salvatorkirche ist schon seit Jahrhunderten ein Gnadenort. Ihre Ausstattung vereint einige wertvolle spätgotische Einzelstücke mit den guten barocken Arbeiten der Hollfelder Kunst-Schreinerfamilie Lauter. Die doppelgeschossigen Emporen zeugen von dem großen Pilgerstrom vergangener Zeiten, doch finden auch heute noch zahlreiche Gläubige in die kleine Kirche. gel