Gunter Lauterbach aus Altdrossenfeld ist ein außergewöhnlicher Mensch, was die Jagd betrifft. Das wurde bei seinem 75. Geburtstag deutlich, den er mit vielen Freunden und Weggefährten im Gasthaus "Zur Linde" in Langenstdt feierte.
"Für mich ist Jagd Berufung, ein Stück Lebensinhalt", charakterisiert er sein Hobby. Seine Philosophie sei "Hegen vor Schießen" und die richtige Einstellung zu Fauna und Natur haben, sagte er. Nicht umsonst haben ihm die Jagdgenossen schon seit 35 Jahren ohne Gegenstimmen das Vertrauen als Pächter des Reviers Neuenreuth/Unterobsang geschenkt. Natürlich packe ihn auch das Jagdfieber, gibt Lauterbach zu, dem in seinen bereits 53 Jahren im Waidhandwerk nichts fremd geblieben ist, auch nicht die Wilderei. "Darauf will ich aber nicht näher eingehen", gibt er sich verschlossen.
Fast 30 Jahre hat der Jubilar in gehobener Position bei der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Bayreuth gearbeitet, angefangen hat er beim Finanzamt Kulmbach. Nächstes Jahr feiert er mit seiner Frau Renate Goldene Hochzeit, beide haben eine Tochter. Zum Gratulieren kam auch der Enkelsohn.
"Auf die Jagd will ich gehen, so lange es die Gesundheit zulässt. Ohne sie fehlt mir was", betonte der 75-Jährige.
Seine freundliche und zuvorkommende Art zeichnen Gunter Lauterbach aus, hob Bürgermeister Harald Hübner hervor, Beständigkeit und Zuverlässigkeit hätten einen festen Platz in seinem Leben.
Einen leidenschaftlichen Jäger nannte Peter Müller den Jubilar. Der Vorsitzende des Jagdschutz- und Jägervereins: "Sein Revier, das er auswendig kennt und vorbildlich pflegt, grenzt an den riesigen Limmersdorfer Forst und die Mainauen, da ist vom Rot- und Schwarzwild bis zum Niederwild alles zu finden." Horst Wunner