An der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga Oberfranken bleibt alles beim Alten. Der SC Sylvia Ebersdorf, 3:0-Sieger bei der DJK Bamberg II, behauptete seinen Fünf-Punkte-Vorsprung vor dem Zweitplatzierten TSV Burgebrach, der sich in Marktzeuln mit 2:1 durchsetzte. Der FSV Buttenheim verbesserte sich mit dem 2:1-Heimerfolg gegen den SV Merkendorf auf den sechsten Rang. Der FC Oberhaid setzte sich mit 1:0 beim Tabellenletzten SC Jura Arnstein durch. Auswärtssiege landeten auch der TSV Schammelsdorf (2:0 in Ebensfeld) und der TSV Breitengüßbach (1:0 in Sonnefeld). DJK Don Bosco Bamberg II - SC Sylvia Ebersdorf 0:3

Bereits in der sechsten Minute wurde völlig unnötig nahe der Torauslinie ein Gästespieler im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Böhnlein sicher zur Ebersdorfer Führung. Im weiteren Verlauf hielt die DJK gut dagegen. In der 25. Minute hatte Först eine dicke Chance zum Ausgleich, als dieser mit einen Schuss von links scheiterte. Der Torwart der Gäste konnte den Ball gerade noch mit dem Fu0 ums Tor lenken. Ebersdorf hatte noch vor dem Wechsel durch Bergmann eine gute Möglichkeit, aber Torwart Medem war auf dem Posten. Gleich nach der Halbzeit leistete sich ein DJK-Verteidiger einen schweren Abspielfehler, und Autsch bedankte sich für dieses Geschenk mit dem 2:0 (49.). Nun hatte es die DJK schwer, ihr Spiel aufzuziehen, weil die Ebersdorfer gut in der Defensive standen. Der Spitzenreiter war vor dem Tor stets gefährlich. So auch in der 77. Minute, als Bergmann mit dem 3:0 für seine Farben alles klar machte. Einen schnellen Angriff über die linke Seite nutzte er mit einem platzierten Schuss ins lange Eck. Die Gelb-Grünen waren in der zweiten Hälfte zu harmlos im Spiel nach vorne und hatten nur wenige Chancen zu verzeichnen. TSV Ebensfeld - TSV Schammelsdorf 0:2

Nach einer eher langweiligen ersten Viertelstunde kamen die Ebensfelder stärker auf. Doch in der 23. Minute lief der Schammelsdorfer Völkl nach einer Kopfballverlängerung alleine auf Torwart Reschke zu, scheiterte aber an diesem. Auf der Gegenseite zog Holzheid aus der Distanz ab, der Ball strich aber über die Latte. In der 38. Minute hatten die Hausherren eine weitere gute Gelegenheit. Matassa traf die Unterkante der Latte, und die Schammelsdorfer hatten anschließend Mühe, den zurückspringenden Ball aus der Gefahrenzone zu bekommen. Auch nach dem Seitenwechsel waren zunächst die Ebensfelder am Drücker. Heinz und Kremer scheiterten aber jeweils am glänzend reagierenden Schneider. Besser machten es die Schammelsdorfer in der 54. Minute. Völkl setzte sich an der Außenlinie durch, und seine Hereingabe verwertete Koschwitz zum 0:1. Die Führung gab den Gästen Auftrieb. Ohland setzte den Ball bei seinem Schuss aus der Drehung nur knapp neben das Tor (61.), Robin Herbst traf nur drei Minuten später die Latte. In der 80. Minute verhinderte Reschke im Eins-gegen-eins das 0:2 gegen den durchgebrochenen Völkl. In der 83. Minute kamen die Gäste dann doch noch zu ihrem zweiten Treffer. Völkl bediente den völlig freistehenden Pascal Herbst, der keine Mühe hatte, das 0:2 zu erzielen. FSV Buttenheim - SV Merkendorf 2:1

Bei herrlichem Fußballwetter ging es in der Deichselbach-Arena sofort heiß her. Felbinger nickte am kurzen Pfosten nach einer Gunselmann-Ecke bereits in der fünften Minute zum 1:0 für den FSV Buttenheim ein. Dürrbeck glich in der siebten Minute umgehend aus 15 Metern nach einem langen Ball aus. Nach diesem Treffer übernahm der SV Merkendorf zunehmend das Spiel, ohne jedoch zu weiteren Treffern zu kommen. In der zweiten Halbzeit verlief die Partie mit Chancen auf beiden Seiten recht ausgeglichen, ehe Gunselmann zehn Minuten vor Schluss eiskalt den Sieg für den Phönix eintütete. TSV Marktzeuln -

TSV Burgebrach 1:2

Vor knapp 150 Zuschauern hatten die Burgebracher in der 6. Minute ihre erste Torgelegenheit, als eine flache Hereingabe an den Fünfmeterraum keinen Abnehmer fand. Die Heimelf hielt gegen den Favoriten gut dagegen und kam nach gut 15 Minuten zum ersten Abschluss; Adrian Kremer zielte nach Ablage von J. Yesurajah allerdings zu hoch. In der 25. Minute forderten die Gäste nach einem Zweikampf im Zeulner Strafraum Elfmeter, der gut leitende Unparteiische ließ aber zu Recht weiterlaufen. Acht Minuten später brannte es nach einer Ecke lichterloh vor dem Tor der Hausherren, die Querlatte rettete den Zeulnern aber nach einem Abschluss aus dem Getümmel noch das Unentschieden.

Weitere fünf Minuten später setzte sich Gäste-Akteur B. Bogensperger auf der rechten Zeulner Strafraumkante gegen zwei Verteidiger durch, seine präzise Hereingabe verwandelte T. Strasser aus kurzer Distanz zur verdienten Führung für Burgebrach.

In der zweiten Halbzeit hatten die Hausherren, die mit Schwung aus der Pause kamen, durch J. Yesurajah nach zehn Minuten die erste Chance. Er scheiterte aber ebenso am Gäste-Schlussmann wie nur zwei Minuten später Adrian Kremer mit einem an N. Christian verursachten Foulelfmeter. Auch nach dieser verpassten Ausgleichschance blieben die Zeulner am Drücker, der eingewechselte D. Daumann setzte in der 60. Minute den Ball aus halbrechter Position im Gäste-Strafraum knapp über das Tor. Danach erspielten sich die Burgebracher wieder ein leichtes Übergewicht und kamen in der 79. Minute nach einem schnellen Spielzug über links wiederum durch Strasser zum 0:2. Der nicht aufsteckenden Heimelf gelang in der Nachspielzeit nur noch der Anschlusstreffer durch D. Daumann, der eine schöne Flanke von P. Brüssow direkt nahm und zum 1:2-Endstand traf. TSV Sonnefeld - TSV Breitengüßbach 0:1

Vor 125 zahlenden Zuschauern übernahmen die Gäste von der ersten Minuten an das Spielgeschehen, die Hausherren wollten spürbar erst einmal sicher in der Defensive stehen und die Null halten. So dauerte es bis zur 18. Minute, bis sich die Breitengüßbacher ihre erste gute Chance durch Sowinski herausspielten - TSV-Torwart Jacob klärte den Schuss zur Ecke. Schuberth vergab zwei weitere Tormöglichkeiten für Breitengüßbach. Die Sonnefelder versuchten über Konter die favorisierten Gäste zu überraschen. Die wenigen Möglichkeiten blieben allerdings häufig im Ansatz stecken. In der 49. Minute gingen die Gäste in Führung, Torschütze war Stefan Herl.

Im Anschluss wurde der TSV Sonnefeld mutiger. Nach 55 Minuten hatte Noah Büchner eine gute Gelegenheit, sein Schuss ging allerdings knapp am Tor vorbei. Breitengüßbach schaffte es im Anschluss kaum noch, für Entlastung zu sorgen. Sonnefeld drückte zwar auf den Ausgleich, allerdings ohne zwingende Chancen. In der 83. Minute hatte der eingewechselte Müller schließlich die Möglichkeit zum 1:1, sein Heber ging allerdings knapp am Tor vorbei.

TSV Mönchröden -

SpVgg Ebing 3:1

Der TSV begann zerfahren und leistete sich einige Abspielfehler im Spielaufbau. Dies führte schon in der 8. Minute zu einer Großchance für die Ebinger. Nur wenig später steuerte Schmauser wieder alleine aufs Tor zu und erzielte das 0:1 (15. Minute). Das war es dann aber auch mit den zwingenden Offensivaktionen der Gäste. Sie zogen sich weit zurück und versuchten gegen die immer wieder anrennenden Platzherren, mit langen Bällen Nadelstiche zu setzen. Nach der Pause das gleiche Bild: Hoher Ballbesitz, viele Eckbälle, aber der letzte Pass wollte der Mönchrödener Elf nicht gelingen. Die Partie entwickelte sich immer mehr zum Powerplay. Mit zwei frischen Stürmern, noch mehr Flügelspiel und staken Willen gelang der längst fällige Ausgleichstreffer: Der eingewechselte Späth setzte sich bis zur Grundlinie durch, und Nick Beichel nickte aus kurzer Distanz zum 1:1 ein (71.). Die "Mönche" drängten auf die Führung, die der eingewechselte Emig erzielte (84.). Am Ende musste die Mannschaft um Gästespielertrainer Esen ihrer Laufarbeit Tribut zollen und kassierte eine Minute vor Schluss durch Jannik Späth das 1:3. SC Jura Arnstein -

FC Oberhaid 0:1

Eine weitere bittere Heimniederlage musste Schlusslicht Arnstein hinnehmen. In der umkämpften Partie mit acht Gelben Karten (nur zwei gegen den SC Jura) gelang dem Gästespieler Dominik Betz in der 34. Minute das Goldene Tor. In der 64. Minute sah der Oberhaider Fabian Trunk zum zweiten Mal Gelb und musste vom Feld. Doch auch in Überzahl wollte den Arnsteinern kein Tor gelingen. So wartet das Team um Spielertrainer Sebastian Hopfenmüller seit 13 Monaten auf einen Sieg. red