Der TSV Tröster Breitengüßbach trifft am Samstag um 19 Uhr in der Hans-Jung-Halle auf die Oberhaching Tropics und möchte durch einen Sieg seinen zweiten Platz in der Basketball-Regionalliga verteidigen.
Der Monat Oktober war für den TSV Tröster einer der er-folgreichsten in seiner jüngeren Regionalliga-Geschichte. Nachdem der TSV zu Beginn noch unglücklich gegen Rosenheim verloren hatte, gab es einen Sieg per Buzzerbeater gegen Leiters-hofen/Stadtbergen, ehe Siege in Herzogenaurach, gegen Jena II und zuletzt in Bayreuth folgten. So erspielten sich die Oberfranken überraschend, aber auch verdient den zweiten Platz. Die Güßbacher stehen nach sechs Spieltagen vor den Favoriten aus Coburg, Bad Aibling und Vilsbiburg. Lediglich der VfL Treuchtlingen rangiert vor dem TSV und grüßt ungeschlagen von der Tabellenspitze.
Nun geht es im November aber richtig zur Sache für die Gelbschwarzen. Es wartet erst das schwere Heimspiel gegen Oberhaching am Samstag, ehe es dann zum Derby nach Coburg und danach zu Hause gegen Bad Aibling geht. Zum Abschluss des Monats steht noch das Gastspiel in Treuchtlingen auf dem Spielplan. Dass sich die Tröster-Truppe vor diesem Monster-Monat aber keineswegs fürchten muss, das haben die tollen Leistungen zu Saisonbeginn gezeigt.
Headcoach Johannes Laub fordert von seiner Mannschaft: "Wir sind sehr gut in die Saison gestartet, doch nun kommen in den nächsten vier Spielen gleich drei Gegner aus unserer Tabellenregion. Nun müssen wir zeigen, wie weit wir sind und was wir leisten können. Warnen möchte ich aber auch vor unserem kommenden Gegner, dem TSV Oberhaching. Er hatte einen etwas schwierigen Saisonstart, doch nun kommen die Hachinger in Tritt. Nicht umsonst haben sie mit Vilsbiburg einen der Favoriten auf den Aufstieg zu Hause geschlagen. Wir sind also gewarnt."
Mit zwei Siegen und vier Niederlagen sind die Tropics momentan nur auf Platz 12 der Tabelle. Doch Favorit wird der TSV Tröster Breitengüßbach in diesem Spiel trotzdem nicht sein. Die Fans werden höchstwahrscheinlich ein ausgeglichenes Match sehen, bei dem Kleinigkeiten den Unterschied machen. Die Hachinger haben mit dem Amerikaner Knox (24 Punkte im Schnitt) den zweitbesten Scorer der Liga in ihren Reihen. Doch auch auf Kögler (17) und Lippert (16) muss ein Auge geworfen werden. Gelingt es dem TSV dieses Trio in den Griff zu bekommen und in der Offensive wenig Fehler zu fabrizieren, dann könnte es mit dem nächsten Heimsieg klappen. fd