Breitengüßbach — Zwei Wochen nach dem souveränen Sieg über den KRC Kipfenberg in der Bundesliga mussten sich die Kegler des TSV Breitengüßbach in der zweiten Runde des DKBC-Pokals dem selben Gegner äußerst knapp mit 3599:3612 Kegeln und dem dadurch resultierenden 3:5 nach Mannschaftspunkten (MP) geschlagen geben. Die Altmühltaler siegten das erste Mal überhaupt in den Breitengüßbacher Frankenstuben und konnten sich vor allem bei ihrem Tagesbesten Dietmar Brosi (642) bedanken.
Die Hausherren gingen mit Hergeth und Nüßlein unverändert in die Pokalpartie, bei den Gästen kam diesmal neben Brosi noch frühzeitig Kapitän Strauß zum Einsatz, um mehr Druck auf die Oberfranken zu erzeugen. Hergeth musste sich mit sehr guten 616:642 Holz gegen den "Spieler des Tages" geschlagen geben. Nüßlein spielte ebenfalls eine sehenswerte Partie (624) und holte damit gegen den Gästekapitän den wichtigen MP.
Einen Knackpunkt der Partie stellte im Mittelpaar das Duell Kirizsan gegen Hanikel dar. Der Kipfenberger setzte sich auf der Schlussbahn mit 152:133 entscheidend durch, was bei Satzgleichheit und 576:579 Kegeln den wichtigen MP für die Gäste bedeutete. Nebenan lieferte Kaiser zwar eine solide Partie (586) ab, ihm blieb aber im Duell um den MP nach einer 172er Schlussbahn und 624 Gesamtkegeln seines Kontrahenten Kratz nur das Nachsehen.
Im Schlussdurchgang konnten Wilke und Stark keinen weiteren Boden im Kampf um das Gesamtergebnis gut machen. Wilke holte mit guten 594:574 Kegeln den MP gegen Scholler. Obwohl sich TSV-Kapitän Stark den letzten MP über ein 3:1 holte, reichten seine 603 Holz nicht gegen Schobert (611), der die spielentscheidenden 13 Kegel im Gesamtergebnis für die Gäste über die Ziellinie rettete. ts